Unter den zutiefst technisch orientierten Hightech-Messeständen ist der Entwurf mit den schlichten Formen und den MitarbeiterInnen in den „Hobby/Freizeit-Outfits“ – also unseren Originalen, die für Prototypen arbeiten – ein wohltuender Kontrast zu den technisch gefinkelten Messeauftritten. Menschen und Maschinen, statt nur Maschinen. Eben 1zu1 am Original. Viel Erfolg!
Im Auftrag von Wirtschaftsstandort Vorarlberg – Wisto – gestalteten wir das Branding für die Job-Such-Angebotsplattform im Ländle. Auch das Naming ist von uns. Ein kleiner Messestand dient als Info-Box für Bildungsmessen, Ausstellungen, etc. Die Leiterplattform symbolisiert die Energie-Industrie-Bereich. Mit Visitenkartenboxen und Minifolder bzw Visitenkarten bewerben wir die Internetplattform. Karriere übers Web.
Mit Ewald Natter haben wir die Job-Info-Plattform umgesetzt. Hier können Leute die besten Arbeitsplätze finden und Unternehmen können ihre Angebote platzieren. Gepaart mit Informationen über Vorarlberg und seine Natur und Infrastruktur. Eben Karriere mittendrin.
2007 fand in Friedrichshafen die erste Designmesse statt. Im Vorfeld und geplant als wechselnde Veranstaltung zur vlow im Bregenzer Festspielhaus. Ich war in meiner Funktion als Vorstand von designaustria mit einem selbstgestalteten Messestand präsent und betreute die Ausstellung Joseph Binder Award 2006. Ein komisches Gefühl. Normalerweise sind Gestalter hinter den Kulissen und designen Messeauftritte für Kunden. Ich stand selber 3 Tage am Stand und das war eine bereichernde Erfahrung. Die Grundidee, mit Null Euro Budget einen Messeraum zu bauen, liehen wir bei den Bregenzerwäldern, die in Andelsbuch eine Halle aus Europaletten bauten. Wiederverwendung – Nachhaltigkeit und es hat auch noch ganz gut ausgesehen. Leider gibt es die Messe vorläufig nicht mehr. War zuwenig Zuspruch… Aber zum Glück bleibt die vlow.
Für die Agentur Meraner und Schneider habe ich diese Messestandgestaltung gemacht. Feine und offene Zusammenarbeit mit Peter Meraner. Heute betreibt er eine Bar in Wien und lebt auch dort. Für die Vorsorge- und Sozialmedizin war diese Reise ins Herz inszeniert. Die BesucherInnen konnten durch die Schlagadern wandern und die Risiko- und Gesundheitsinformationen so auf lustige Art erfahren, bzw. erlaufen. Und man konnte auch seine Herzfrequenzen und den Blutdruck messen.