Für das Projekt Karmalaya in Nepal durften wir diesen wunderbaren Kalender gestalten. Monika Schnitzbauer hat diese exzellente Arbeit gemacht. Es sind winzigkleine Wünsche blinder bzw. sehbehinderter Kinder in einer Schule in Nepal, die diese Wünsche formuliert und gezeichnet haben. Diese Zeichnungen ließen wir blindprägen. „Nicht nur das Federball-Spiel hören, sondern aktiv mitspielen.“ Davon träumt er. „Ein Bett wäre schön.“, „Rauschende Blätter im Wald.“ Das wünschen sich diese Kinder. Mir fehlen die Worte. Wir sind stolz auf so feine und gute Gestaltungen mit Sinn. Und auch herzlichen Dank an die Druckerei Wenin: Karl-Heinz Wenin ist immer weltoffen für alle unsere Themen. Eine Riesenfreude, schon über 20 Jahre lang jedes Jahr einen Kalender gestalten zu können.
Ja, bereits zum sechsten Mal haben wir die KunstDesignMesse in Feldkirch gestaltet. Das Sujet wandelt sich im Detail. Hält aber standfest über die Zeit. Also zeitlos und aktuell gleichzeitig. 2012 werden wir an verschiedenen Orten in Feldkirch ausstellen, da ja das Montforthaus abgerissen wird. Das wird sicher sehr interessant und lustig. Und ganz spannend wird es dann im neuen glanzvollen Montforthaus ab Herbst 2014. Schöne Perspektiven lauern in der Zukunft.
Bereits zum vierten Mal haben wir den Event der ArtDesign Szene in Vorarlberg mitgestaltet. Stefan Marte hat sich in die Umsetzung der Drucksachen hineingetigert. Bravourös hat er es gemacht. Die Messe ist super besucht. Die Aussteller verkaufen auch fleißig. Alles in Allem eine Riesenbereicherung für das Designland Vorarlberg. Wir freuen uns schon jetzt auf die Messe 2011. Sind schon gespannt.
Die Architekten raumhochrosen haben uns auf diese Publikation aufmerksam gemacht. Ein wunderbares Buch über Kinderräume. Unser Kinderland im Westside Bern ist mit dabei. Daniel Liebeskind durfte ich bei der Eröffnung die Hand drücken und ein Autogramm habe ich auch bekommen. Kinder Kinder…
Rezepte für Gestaltung. Sägenvier im Designkochbuch. Herausgegeben von Rockport Publishing NYC. Guten Appetit.
Der Grundentwurf stammt von Karoline Mühlburger und Silvia Keckeis. Christian Feurstein hat die Adaption gestaltet. Eine Idee, die sich einige Jahre bewährt. Bücher und deren Inhalte erzählen eine neue Geschichte. Typotitel handgestrickt. Schön wilde Illustration.
Ja früher meinten wir, wir würden entdeckt. Irgendwann einmal wird ein großer Förderer unsere einzigartige Qualität aufmerksam und wir bekommen die schönsten und wichtigsten Aufträge und dürfen uns unsere Arbeiten aussuchen und und und und. Networking ist angesagt und Tue Gutes und rede darüber. Fleissiges Bekunden von Interesse, konsequentes Engagement für Design im Allgemeinen, Teilnahme an Wettbewerben, Einreichungen für Publikationen, Fortbildung, Projektinitiativen… Alles wird dann irgendwann sichtbar und kommuniziert. Und siehe da, die Menschen nehmen uns und unsere Arbeit wahr. Also stimmt es mit der Zeit vielleicht doch. Wir werden entdeckt und wir dürfen…
Rudi Hofer. Die letzte Konzertausstattung von Sägenvier. Ich hoffe sehr, die Kalligrafie findet wo anders wieder einen Boden. Danke für die 20 Jahre. Bin sehr zufrieden. Fotografie der Plakate – Valentina Ramoser.
Die Schuhe von dem Commercials Plakat gehörten Hermann Brändle. Er spielte Bass bei dieser Cultcombo. Das Aids Plakat haben wir in Kleinauflage mit Nitroübertragung und Stempel typografiert und gedruckt. Frauennotwohnung, Gegen Gewalt am Kind, Lehrlingsberatung, Musikschuljubiläum, Bezirksmusikfest, etc. Schöne Fetzenformate. Vieles landete in Biennalen rund um den Erdball. Rauf auf die Litfassäule. There is more space on the other side. Fotografie der Plakate – Valentina Ramoser.
Schon bald 20 Jahre gestalten wir jedes Jahr diesen Wandkalender für die Druckerei Wenin in Dornbirn. Karl-Heinz Wenin ist hier sehr sehr offen. Eigentlich dürfen wir machen, was wir wollen. Es hat auch schon tolle Kooperationen gegeben. Drucktechnische Freiheit ist erwünscht und zeigt, was die Printer alles können. Lange Zeit, viele Designs. Alle Jahre wieder, so hoffen wir.
Mit Reinhard Gassner durfte ich einige Jahre die Weihnachts-Kinder-Theaterplakate gestalten. Reinhold Schillinger war damals Dramaturg. War spannend und von Reinhard habe ich so viel gelernt. Und unseren Kindern hat dies auch immer einen morz Spaß gemacht. Als wir einmal nach Brünn zu einer unserer ersten Biennalen fuhren und voller Tatendrang und den Eindrücken der Großformat-Kulturplakate zurückkamen, sollten wir eine Präsentation für die Spielzeiteröffnung des Theaters in St. Gallen machen. Reinhard wurde vom Kunden mitgeteilt, daß ein kleines Format 35 x 65 cm Bedingung sei. Wir machten aus unserer Not eine Tugend und gestalteten 7 solche Plakate. Das Wort Theater in Einzelbuchstaben. Und wir affichierten in ganz St. Gallen damit unterschiedliche Worte oder Ansprachen. Hahaha, tea, tatata, hihihi, aha etc. Diese Idee hatte auch den Amerikanern gefallen. Wir bekamen dafür einen Merrit Award des Art Director Club in NYC. Später habe ich mit Martin Gruber 2 Aufführungen beworben. Das Heiner Müller Plakat schaffte es bis nach China. Und jetzt arbeiten wir sehr sehr gerne mit Brigitte Walk fürs Walktanztheater in Feldkirch. Toitoitoi. Die Fotos der Plakate hat Valentina, meine Tochter gemacht. Vielen Dank.