Für das Institut für Sozialdienste haben wir diese Kommunikationsmittel gestaltet. Ursula, eine Mitarbeiterin von Sandro Scherling, hat uns als Fotomodell zur Verfügung gestanden. Und der Stuhl ist ein Designstück von Sandro.
Elmar Luger kam zu mir und wollte, daß ich ein Logo mit den Jugendlichen aus Dornbirn für ihren Verein gestalte. Das ist immer schwierig, aber ich habe mir damit beholfen, daß ich zum Namensfindungsprozess eingeladen hatte und – psscht – da habe ich ein bisschen gemogelt und auch mitgesucht und letztlich die Idee mit Jugendornbirn mitentschieden. Wir haben die youngsters jedoch trotzdem noch visuell mitarbeiten lassen. Sie haben Zeichnungen von sich selber gemacht, die wir dann im Corporate Design implementierten. Und ganz lustig, Lukas Bildstein, ein von uns betreuter Diplomant (Bachelor und jetzt aktuell Master an der FHV) und ein ehemaliger Praktikant von Sägenvier, war damals auch schon engagiert bei den jungen Leuten.
Hier eine kleine Dokumentation und das Resultat eines unserer engagierten Social Projects. Die Schweine haben wir den Bauern gespendet. Leider haben sie dann nicht gezüchtet, sondern die Paare verspeist. Aber wir verstehen dies und haben wieder mal was dazu gelernt.
Unsere ganze Familie arbeitete an diesem Projekt mit. Eine kubanische Band aus Wien, der Spielboden Dornbirn, unsere Verwandtschaft in Österreich und Nicaragua und ein Hilfsprojekt – nach der Mitch Katastrophe in Nicaragua. Damals noch in Schillingen nahmen wir fast 60.000,00 Schillinge ein, die wir direkt spenden und für Direkthilfe für Familien und Kinder einsetzen konnten.
Das ist wirklich schon eine ganze Weile her. Die Plakate sind Unikate. Mit Handstempeltext und Nitro-Kopiertechnik haben wir diese Poster hergestellt. Ich schätze es zwar, dass unsere Computer nicht nach Nitro stinken, aber ein etwas weinendes Auge erinnert mich gerne an die “Handwerkszeit”. Wir werden wieder mal eine Flasche Nitro kaufen…
Angefangen hatte die Geschichte so – Ich gestaltete das Plakat für eine Ausstellung in Wien zum Thema Kinder und Gewalt. Das Plakat wurde in einer Bank in Wien ausgestellt. Schön. Einige Monate später schickte mir mein Praktikant Stefan Gassner diese Bilder aus Wien. Das Sujet war in der ganzen Stadt affichiert. Und zwar von den Kinderfreunden Österreichs. Das war und blieb eigentlich mein einziger Copyright Streit in meiner Karriere. Ich rief dort an und wir einigten uns sehr rasch auf eine faire Summe in Schillingen und ich konnte noch eine Kooperation mit unserem Interessensverband designaustria “schnüren”. Also am Schluss waren wieder alle Glücklich und zufrieden. Und auch ich war stolz, daß mein Entwurf österreichweit Anklang fand.
Für mich hat dieser Mann, der das Kind über die Straße ins Nirvana führt, immer bedrohlich ausgesehen. Hab dann mal einen Plakatentwurf gemacht. Nie umgesetzt. Meine älteste Tochter Selina hat die Kalligraphie und die Geschichte dazu geliefert.
116 Siebdruckplakate in einer Edition. In einer Garage gedruckt. 116 Gespräche mit KäuferInnen des Plakates. Pro Plakat 1.000,00 Schilling. 116 gute Gespräche zum Thema Gewalt am Kind und Gewalt im Spiel. 116.000,00 Schilling als Spende für die Frauennotwohnung in Dornbirn. Viele Auszeichnungen und Anerkennungen für diese freie Arbeit. In Warschau, in Finnland, in Mexiko, in Berlin, in Essen – und in vielen Wohnungen und Geschäften ist diese Kommunikation zu den Menschen gelangt. Ein Projekt mit Herz und Gehirn. Schaut euch die rote Levis Jeans an…
Schon komisch, so ein Auftrag. Verhütung auf die natürliche Art. Koitus interuptus. Lustig, lustig.
Für Ulrike Hassler von Aktion Leben habe ich damals dieses Sujet gestaltet. Macht doch Freude, dieses springende Mädel oder?
Ja, das war noch total politisch. Wir sind rausgefahren, nach Wackersdorf, um gegen den Brüter zu demonstrieren. Und ich habe Plakate gemacht und Flyer. Bei Zwentendorf haben wir auch sehr engagiert gegen das Atomding gewettert. Das sollte man eigentlich nie aufhören. Also ran an die Demoplakate.