Die Aufgabenstellung vom IfS lautete, eine Telefonnummer für die Beratung Erziehungsberechtigter zu kommunizieren, die Schwierigkeiten mit der Kindererziehung haben. Es sollte ein Folder für Arztpraxen, für die Übergabe im Gemeindeamt etc. werden. Wir fanden den Begriff Babyfon passend und entschieden uns, einen Bauchwehtee als Transportmittel zu gestalten. Beim Bauchweh fängts auch manchmal an. Schreien, Wehklagen, nervtötende Nächte. Überforderung in der Erziehung. Wir sind überzeugt, dass hier nicht früh genug reagiert werden kann. Christian hat den Bär gemalt… Jööööhhhh.
Nach dem Teebeuteldispenser jetzt der Folder für die “Vermittlerâ€. Papi – malst mir an Bär? Gute Nacht.
Insititut für Sozialdienste – beidemale der Auftraggeber. Die erste Idee für die Frauennotwohnung war total daneben. Zumindest die Frauen, die das entscheiden mussten, waren von unseren Vorschlägen schockiert. Dann haben wir uns – Hermann Brändle und ich besinnt und die “Mir reichts” Kampagne vorgeschlagen. Gut und funktional.
Die “Mir reichts” Kampagne ist daraus entstanden. Zuerst haben wir Männer (Hermann Brändle und ich) diese Entwürfe erarbeitet. Wir standen vor ca. 7 Frauen der Notwohnung und zeigten stolz unsere Ideen. Sie kritisierten und zerschmetterten unsere Einfälle mit dem Argument – Für solche Sprüche sollte das IfS keinen Platz zur Verfügung stellen. Wir liessen uns überzeugen und haben sicherlich einiges über das weibliche Denken und Fühlen gelernt.