Der allgemeine Informationsfolder von erinnern.at wurde von Max Morgenthal gestaltet. Auf Basis des seit Jahren bestehenden Corporate Design-Konzeptes. Aktuell sind wir an einer Wanderausstellung für Österreichs Schulen dran. Wir freuen uns schon auf die Umsetzung.
Mit und für Dr. Werner Bundschuh haben wir diesen Jahresbericht im Stil der 10-Jahres-Broschüre gestaltet. Aktuell wurde dieses Thema auch durch meinen Sohn Jonas, dem ich die Naftali Fürst Mappe für ein Geschichte-Referat gegeben habe. Wunderbar, wenn die Kinder in ein Alter kommen, indem wir miteinander diskutieren können. Da läuft was…
Ja Himmel Herr Gottseidank. Das ist eine gute Nachricht. Diese Arbeit hat bereits einige schöne Auszeichnungen bekommen und das Thema wird somit auch weitere Kreise ziehen.
Ein bundesweit eingesetztes, didaktisches Faltplakat zum Gedenktag am 5. Mai – gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Die SchülerInnen bzw. die LehrerInnen sollen motiviert werden, Aktionen und Beiträge zur Bewußtseinsbildung bzw. zur Erinnerung zu gestalten. Guten Morgen Österreich.
Werner Dreier und Peter Niedermair haben erinnern.at miteinander aufgebaut. Die 10 Jahres Broschüre dokumentiert die europaweit hoch anerkannte Arbeit. Wir sind stolz auf die Gestaltung. Cornelia Wolf – unsere neueste Mitarbeiterin – legte sich gleich ins Zeug und gestaltete diese wunder- und gehaltvolle Broschüre. Danke Peter und Werner. Danke auch an die Druckerei Höfle – prima Arbeit.
Zum Durchschauen und Lesen.
Manchmal meint man sich zu übernehmen. Ich bekam von Heidi Weber die Anfrage, ob ich nicht mit dem 4. Semester FHV Intermedia ein Drucksachenprojekt machen möchte. Ich sagte sofort zu und freute mich schon sehr darauf. Eine Woche später rief mich Hubert Matt an und fragte mich, ob ich schon wüsste, daß es sich um ein Incoming Semester handle. Ich sollte das Projekt in Englisch halten. Schluck. Ich habe Englisch auf Haupt- und Handelsschulniveau und meinte bis dato, daß ich mit JapanerInnen und so ganz gut kommunizieren kann. Aber eine Vorlesung halten. Schwitz. Aber ich sprang ins kalte Wasser. Zudem wählte ich ein nicht ganz unanspruchsvolles Thema für Plakatgestaltung aus. Erinnern an den Holocaust. Auch dies war interessant – wie gehen junge Leute aus Mexiko, Holland, USA, Türkei etc. mit diesem Thema um. Und das alles in Englisch… Ich holte mir dann Joachim Wiesner (Englisch- und Geschichteprofessor – und Holocaustspezialist) für Briefing – und dies war bereits meine Rettung. Die Entwürfe waren so interessant, daß ich mich dann kurzfristig entschied, einen Wettbewerb zu starten. Wir installierten eine Jury und prämierten einen Sieger. Dieser wurde auf der Vorderseite des Plakates platziert und auf der Rückseite haben wir sämtliche Einreichungen dokumentiert. Und zuletzt wurde das Projekt von erinnern.at an die österreichischen Schulen verteilt. Hier sieht man, was sich alles aus einer fiktiven Semesterarbeit ergeben kann. Ich weiss jetzt auch, daß Hakenkreuz in Englisch swastica heisst. Habs mir oft genug aufs Tempotaschentuch geschrieben.
Wir durften am Sonntag in der Arena Filmcity in Zürich unsere European Design Awards 2009 abholen. Es war eine herzliche und feierliche Überreichung. Junge Teams aus ganz Europa zeigten ihre besten Arbeiten. Es war wunderbar. Unsere Signaletikarbeit für die Volksschule Tschagguns hat in der Kategorie Signs & Displays Bronze erreicht. Für das didaktische Material (Mappe mit Posterset) zum Thema “Ein Überlebender des Holocaust” – Naftalie Fürst durften wir Silber in der Kategorie Brochures mitnehmen. Die Jury setzt sich aus 12 führenden Fachmagazinen im Designbereich zusammen. Spricht für die Auswahl und wir sind natürlich auch glücklich, dass die Arbeiten europaweit publiziert werden. Auf zu neuen Werken.
Der erste Folder für erinnern.at ist auch schon wieder in die Jahre gekommen. Damals spielten wir mit der Erinnerung in der Detailtypografie. Scharfe und unscharfe Platzierung des Begriffes symbolisierten auf einfache Art die “Gefahr” des Vergessens. Jetzt, nach Jahren der Erfahrungen mit dem Projekt, erzählen uns Menschen aus dem Umfeld ihre Gedanken und belegen die Wichtigkeit der Arbeit rund um die Erinnerung an den Holocaust. Thanks for everything.
Ich habe Naftalie Fürst kennen gelernt. Er war einige Tage in Österreich, als die Mappe, die seine Geschichte erzählt, präsentiert wurde. Wenn man diese Geschichte kennt, ist man erstaunt über die Lebensfreude und die positive Ausstrahlung, die Naftalie Fürst besitzt. Die Mappen haben wir mit dem Kunden gemeinsam zusammengestellt und geklebt. Das Budget hätte eine Ausarbeitung in der Druckerei nicht zugelassen. Vielleicht spürt man diese gemeinsame Arbeit. Wir freuen uns auf jeden Fall über den European Design Award 2009 in Silber. Vielen Dank Joachim, Peter und Werner. Solche Arbeiten machen wir besonders gerne.