Für das Institut für Sozialdienste haben wir diese Kommunikationsmittel gestaltet. Ursula, eine Mitarbeiterin von Sandro Scherling, hat uns als Fotomodell zur Verfügung gestanden. Und der Stuhl ist ein Designstück von Sandro.
Mit Direktor Wilfried Breuss haben wir das Erscheinungsbild und einige Kommunikationsaufgaben lt. dem ReDesign von Reinhard Gassner weiterentwickelt. Die Bereiche neu geordnet, das Bildkonzept vereinheitlicht und die Kommunikationsmittel auf aktuellen Stand gebracht. Sollte wieder einige Jahre frisch und froh wirken und Kontinuität wahren.
Ja die Spatzen pfeifens vom Dach. Nix naheliegenderes gibts für die Dachdeckerei. Sind übrigens meine Nachbarn im Hatlerdorf. Gabi und Josef Schwendinger beweisen immer wieder Humor und Lust auf ein bisschen Neues. Schön, daß es mobile Menschen gibt. Auch im Kopf, meine ich.
Mit Wolfgang Steiner sind wir für die Fotografie der Internetbilder in den Spielboden Dornbirn gegangen. Unser Konzept – Unternehmensberatung und Unternehmensbegleitung ist sowas wie Theaterregie. Es braucht ein Drehbuch, einen Regisseur, Schauspieler, Beleuchtung, eine Bühne etc. und was natürlich auch nicht fehlen darf ist das Publikum. Vorhang auf.
Kleine aber feine Website für das Schulheim Mäder. Das A B C des innovativen Screendesign. Danke Klaus Österle und Rene Bachmann.
Wir reden wirklich von unserer Lieblingsarbeit. Wenn Sägenvier eine Kommunikationsarbeit belegen kann, mit der alle Disziplinen vereint und lustvollst gestaltet wurden, dann ist es diese Kampagne. Die Aufgabenstellung lautete, eine Studie über die häufigsten Schuldenfallen zu präsentieren. Wir wurden beauftragt, im Vorfeld zu sensibilisieren. Unsere Vision war, ein Schild zu gestalten, das auf Schuldenfallen (Handy-, Auto-, Kredit-, Sexinserate etc.) zeigt. Wir wussten, mit herkömmlicher Werbung können wir den mächtigen Werbeimpulsen nichts entgegenhalten. Wir brauchten etwas ganz Spezielles. Entweder die Heilsarmee, die vor den Geschäften singt und predigt oder eben dieser Schuldenfallen-Trapper waren unsere Vorschläge. Glücklicherweise entschieden wir uns für Johann. Und es war ein voller Erfolg. Die Vorbereitung und Sensibilisierung hat schließlich mitgeholfen, den Finanzführerschein in die Schule zu bringen. Kinder und Jugendliche bekommen jetzt Hilfe im Umgang mit Geld und Schulden.
Sabine Sowieja hat von mir Portraits gemacht. Ich konzepierte 4 Direktmails an Architekten, Bauämter, Ärzte und Zahnärzte. Ohne Nachakquise. Ich dachte, es wird ein Selbstläufer. Die Auftraggeber würden mir die Bude füllen. Gornix ist passiert. Untergang. Kein Feedback. Jetzt kann man sich fragen, bin ich als Model nicht angekommen? Waren die Texte zu lasch? Nee – Beratung und Gestaltungsleistung lässt sich nicht wie ein Winterschuh oder eine Sonnenbrille verkaufen. Gut, wenn man solche Dinge probiert. Man lernt nie aus.
Ignazio Martinez hat sämtliche Biomasseanlagen in Vorarlberg fotografiert. Wir fanden die Form für die Dokumentation. Dieses System lässt sich sehr einfach ergänzen und hält seit Jahren dieser Anforderung stand. Reduzierte Gestaltung für maximale Aussage. Holz schafft Wärme. Nachhaltig.
Heuer feiert der Verkehrsverbund Vorarlberg bereits sein 20 Jahre Jubiläum. Junge, Junge wie die Zeit vergeht. Ulli Valentini war damals noch Marketingleiterin beim VVV und als Zenit unserer gemeinsamen Arbeit durften wir die 10 Jahre Aktivitäten mitgestalten. Geplant war ein „Vorarlberg – Bericht“ im Landesdesign. Wir schlugen eine sehr persönlich gestaltete Broschüre vor, in der alle Beteiligten zu Wort kommen können und die Sinn und eine gewisse Nachhaltigkeit garantiert. Peter Niedermaier interviewte Busplaner, Strategen, PolitikerInnen aller Farben, Fahrgäste, Mitverantwortliche und so konnten wir in einem bunten Reigen über die unterschiedlichsten Perspektiven und Bezüge zum ÖPNV in Vorarlberg erzählen. Hermann Brändle sorgte für die Background-Info. Und Wolfgang Hermann schrieb die Faustini Geschichte – Faustini fährt durchs Land. Diese Story wurde auch in Kleinausgabe auf die Bussitze als Geschenk verteilt. Lesen und Busfahren…
She is an Angel. Danke Ulli. Das war ein Klasseprojekt.
Rudi Vedovelli kam damals zu mir und wir vereinbarten eine neue Social Grafik Kooperationsidee. Ich gestaltete das komplette Corporate Design der Schule und statt Rabatte und Sponsoring schlug ich Walter Groß vor, ich verrechne weniger und das Wenigere wird in Geräte und Aktionen für die Kinder investiert. Also ich habe nix verschenkt, sondern direkt gesponsort. Das hat gute 10 Jahre funktioniert. Jetzt wurde das Erscheinungsbild gerade umgestellt. Kleine Geschichte am Rande – ich sollte das Corporate Design vor sämtlichen MitarbeiterInnen präsentieren. Hatte jedoch noch keine Drucksachen, Beamer war da noch nicht. Also habe ich die neue Linie einfach nur verbal erklärt. Und alle haben es verstanden und waren begeistert. Nonvisuelle Kommunikation für die Präsentation visueller Basics. War spannend…
Mit Adi Groß durften wir das Energiekonzept 2010 des Landes gestalten. Wir fanden die Analogie der spacigen 50er 60er Jahre-Bildsprache das richtige Ausdrucksmittel. Wir fotografierten den uralten Elektro-Wasser-Energie-Speicher unserer Sägenvier-Bude. Erfanden fliegende Besen für neue Mobilität und führten Saurier und Ufos über unser schönes Ländle. Sogar die Landesräte und den Landeshauptmann fügten wir in unser Bildkonzept. Was würde heute die Landespressestelle dazu sagen? Übrigens die lustigen Fotocollagen sind von Klaus Österle. Jetzt Zeughaus. Wunderbar.
Herr Wohlgenannt von der Innung kam damals zu uns und fragte um die Gestaltung einer Checkliste für die Lehrinhalte der unterschiedlichen Schlosserberufe an. Wir bauten daraus eine tolle Kommunikationskampagne. Mit Marc Lins fotografierten wir auf gedruckten Papierfahnen und legten die Originalwerkzeuge der jeweiligen Berufssparten dazu. Eine analog-digitale Gestaltungsarbeit. Ohne Fotoshop-Virtualität. Es riecht ein bisschen nach Schweisserflamme und heissen Stahl. Mit Plakaten für die Werkstätten und einem kleinen Postkartenfolder wurden die Lehrlinge weit mehr als nur über die Inhalte informiert. Sie bekamen den Eindruck, eine wirklich coole Lehre zu machen. Übrigens war damals noch Klaus Österle im Sägenvier angestellt und hat die Drucksachen gestaltet.