40 Jahre 

Gute Gestaltung
miteinander!
Inselhalle Lindau
Inselhalle Lindau

Hintergrund: Die Inselhalle ist ein internationales Veranstaltungs- und Kongresszentrum in Lindau am Bodensee. Bekannt ist sie vor allem für zwei alljährlich stattfindende Tagungen der Nobelpreisträger (seit 1952) und die Lindauer Psychotherapiewochen.

Herausforderung: Wir bekamen den Auftrag für die Inselhalle und das anschließende Parkhaus ein Orientierungssystem zu konzipieren und zu gestalten. Dafür verbanden wir Signaletik mit Szenografie. Formal reflektieren wir die Architektur von Auer Weber/Stuttgart, München, narrativ assoziieren wir die Topografie der Insel.

Herangehensweise: Die geometrisch abgeleitete Typografie (entwickelt aus der Drohnenperspektive) harmoniert mit den verwendeten Materialien. Im Anlaufschutz zitieren wir den Rhythmus der Fassade, im Parkhaus leiten und erzählen wir mit Kupferfarbe. Die Wandmalereien thematisieren szenografisch die Insellage: Unterwasserwelt/UG, Schifffahrt/EG, Baumkronen/OG1, Dächer/OG2 und Himmel/OG3.

Im Foyer nutzen wir die Deckenfläche, um die Wegführung sichtbar zu signalisieren. Das Oberlicht-Trapez im Foyer dient zur Dokumentation ausgezeichneter Forscherinnen und Forscher.

Kategorie: Signaletik/Szenografie
Auftraggeber: Auer Weber Architekten
Ort: Lindau, Deutschland
Architekten: Auer Weber Architekten
Zeitraum: 2016 bis 2018
Fotografie: Darko Todorovic
Auszeichnungen: C2A Award 2019 (Winner), European Design Award 2019, Silber German Brand Award 2019, Winner Iconic Award 2019 (Winner), Joseph Binder 2020, Distinction

liv – Praxisgemeinschaft
liv – Praxisgemeinschaft

Hintergrund: Plastische Chirurgie in Dornbirn gibt es schon länger, aber mit der neuen Praxis LIV hat eine neue Zeit in einem gestylten Ambiente begonnen. Daniel Oswald und Ingo Plötzeneder sind im neuen Holzbau Sägen6 eingezogen.

Herausforderung: Wir wurden mit CD und Signaletik beauftragt. Vor allem die Namensgebung erforderte ein wenig Hirnschmalz. LIV bedeutet schwedisch „Leben“ und das gefiel uns besonders gut. Umgesetzt haben wir den Namen in schlichter Typografie.

Herangehensweise: Die Fenster im Erdgeschoss dienen einerseits als Sichtschutz, andererseits als Bespielungsflächen. Wir haben sie also mit satinierter Folie beklebt; auf der Außenseite sind Illustrationen von abstrakten Körperteilen zu sehen. Am Eingang steht ein humorvoller Satz von Karl Valentin – „Gar nie krank ist auch nicht gesund.“ Das wirkt auf die Patientinnen und Patienten. Jedes Jahr zeigen die beiden Ärzte, die mit Plastischer Chirurgie, Oberflächen, Schneiden, Überdecken, etc. arbeiten, Kunstwerke in ihrer Praxis. So entstehen schöne Metaphern.

Kategorie: Branding/Marke, Signaletik/Szenografie
Auftraggeber: liv – Praxisgemeinschaft
Ort: Dornbirn, Österreich
Zeitraum: 2021

Parlament/Einstückdemokratie
Parlament/Einstückdemokratie

Hintergrund: Das österreichische Parlament wurde ab 2017 komplett renoviert. Am Heldenplatz wurde daher ein Ausweichquartier geschaffen. In zwei temporär errichteten Pavillons konnte so das parlamentarische Leben weitergehen.

Herausforderung: Die Netzfolien für Sicht- und Sonnenschutz sollten gestaltet werden. Wir nahmen am Pitch teil und gewannen den Auftrag. Allerdings sollte die Fassadenbespannung keinesfalls an Werbetransparente oder Megaprints erinnern; schreiende Bilder oder Illustrationen sollten vermieden werden.

Herangehensweise: Sorgfältig ausgewählte Texte der österreichischen Bundesverfassung, der Grundrechtecharta, der Menschenrechte und der Kinderrechtskonvention legen sich typografisch wie Perlschnüre um die Pavillons. Demokratisch erkämpfte Grundrechte und gesellschaftlich vereinbarte Werte stehen im Mittelpunkt.

Mit der Gestaltung der Pavillons-Fassaden gewannen wir 2018 einen German Brand Award. Die Jury begründete wie folgt: Die Idee, die Fassade mit ausgewählten Texten zur Demokratie zu bespielen, ist bereits für sich allein genommen faszinierend. Dass die ästhetische Umsetzung nicht weniger beeindruckend ist, macht dieses Projekt absolut außergewöhnlich. Ein plakativer Weg, an die Grundsätze der Demokratie zu erinnern – eine Botschaft, die auf diese Weise nicht nur dem Volk vor Augen geführt wird, sondern auch den Politikern und darüber hinaus Gästen aus aller Welt.

Nach der Renovierung wurden die Pavillons nachhaltig wiederverwertet. Aus den Planen der Fassaden machten wir Produkte, Designertaschen mit Sozialcharakter. Jedes Stück ist ein Einzelstück und Demokratieträger mit Stil und Substanz.

Kategorie: Signaletik/Szenografie, Branding/Marke, Soziales Engagement
Auftraggeber: Parlamentsgebäudesanierungsgesellschaft m.b.H.
Ort: Wien/Dornbirn, Österreich
Architekten: Lukas Lang Building Technologies
Zeitraum: 2016 bis heute
Fotografie: Marlene König, Barbara Raich, Darko Todorovic
Auszeichnungen: German Brand Award 2018 (Winner), German Design Award 2018 (Winner), 2024 ISTD London – Award of Excellence für Packaging

BTV Vier Länder Bank
BTV Vier Länder Bank

Hintergrund: Seit 2011 tritt die BTV als BTV VIER LÄNDER BANK auf. Unter diesem Markennamen engagiert sich die BTV an den Standorten Tirol, Vorarlberg, Wien, Bayern, Baden-Württemberg sowie der deutschsprachige Schweiz nachhaltig und erfolgreich. Im Selbstverständnis sieht sich die Bank als erfrischend konservativ.

Herausforderung: Das war ein Wettbewerb! Zwei größere Agenturen aus Wien und zwei Büros aus Vorarlberg wurden ausgewählt gegeneinander anzutreten. Dafür wurden alle nach Innsbruck in die Zentrale eingeladen. In der Bank bekamen wir einen Raum zum Arbeiten. Thema: Kampagne für eine sichere Bank. Um 17:00 Uhr mussten alle ein PDF abgeben danach folgten die Präsentationen im Stundenrhythmus. Wir waren um 21:20 Uhr dran. Und der Sieger hieß: Sägenvier!

Herangehensweise: Seit diesem harten Pitch sind wir mit dem Corporate Design und den meisten Kommunikationsgestaltungsaufgaben beauftragt. Uns gefällt besonders, dass die Bank bewusst auf progressive Akquisitionsmaßnahmen verzichtet und stattdessen auf eine zurückhaltende, anspruchsvolle Kommunikation setzt. Besonders freut uns, dass die Gestaltung einerseits schon sehr lange hält, und mit der Zeit wird sie immer fröhlicher und charmanter in der Ausstrahlung. Tolle Banker, tolle Bank!

Kategorie: Branding/Marke
Auftraggeber: Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft
Ort: Innsbruck, Österreich
Zeitraum: 2015 bis heute
Auszeichnungen: ICMA Award 2019, German Brand Award 2018

Gebrüder Weiss
Gebrüder Weiss

Hintergrund: Gebrüder Weiss ist das älteste Transport- und Logistikunternehmen der Welt und bis heute in Familienbesitz. Angefangen hat alles 1487 mit Botendiensten auf dem Pferderücken von Lindau über den Splügenpass bis Mailand. Heute ist das Unternehmen ein globaler Player auf dem internationalen Transport- und Logistikmarkt. Wir bekamen die Aufgabe, eine zeitgemäße Signaletik für das Head Office in Lauterach, Österreich, zu gestalten.

Herausforderung: Es galt, eine praktikable und „lesbare“ Interaktion zwischen der Architektur des Neubaus (Cukrowicz Nachbaur Architekten) und dem Kern des Unternehmens (Bewegung) zu gestalten. Gar nicht so leicht. Dabei soll die Signaletik immer mehr als nur leiten können, über das Führen hinaus soll das Gebäude und die Menschen darin spürbar werden.

Herangehensweise: Versetzt man das Emblem – das orange Quadrat – in Bewegung, verschwimmt seine Form und vor unseren Augen bildet sich ein Punkt. Der Punkt bildet die Metapher für das Transportgut und die weltweit verteilten und vernetzten Standorte. Basierend auf dem Punkt haben wir für die Signaletik eine eigene Schrift samt korrespondierender Piktogramme entwickelt. Ein Anlaufschutz symbolisiert eine Zeitachse von Mitarbeitenden in Lauterach und in der Welt. Wandbespielungen, stilisierte Straßenmarkierungen aus verschiedenen Ländern, bringen ein Stück dieser unsichtbaren Realität zurück in die Managementwelt. Die Ausstellung „Weißraum“ im Eingangsbereich nähert sich auf drei Ebenen – Werte, Wege und Wurzeln – dem Unternehmen und seinen Menschen. Sie lädt Besucherinnen und Besucher sowie Mitarbeitende dazu ein, in die 500-jährige Geschichte des Unternehmens einzutauchen. Im 70 m langen Tunnel zwischen dem alten und neuen Gebäude macht man eine Reise um die Welt entlang von Landmassen, Wasserflächen und Orten.

Kategorie: Signaletik/Szenografie
Auftraggeber: Gebrüder Weiss GmbH
Ort: Lauterach, Österreich
Architekten: Cukrovicz Nachbauer Architekten ZT
Zeitraum: 2013 bis 2015
Fotografie: Darko Todorovic
Auszeichnungen: TDC 61 NYC, IIID Award 2014

Stadtspuren
Stadtspuren

Hintergrund: Unter dem Titel „Stadtspuren. Industrie und Wandel“ sollten in Dornbirn 15 Stationen mit Geschichten über Aufstieg und Niedergang, Kontinuität und Brüche erzählt werden. Ein urbaner Trail entlang historischer Stätten und Objekte.

Herausforderung: Wir waren verantwortlich für die Konzeption, das Design der Stationen, die Signaletik, Grafik und Buchgestaltung. Die Illustrationen wurden von Nikolay Uzunov angefertigt und verleihen dem historischen Projekt einen zeitgemäßen Ausdruck.

Herangehensweise: Die rund 6,5 km lange Route folgt den ältesten Weberei- und Spinnereibetrieben entlang der Dornbirner Ach und des Müllerbachs, vom Gütle bis ins Forach. An jeder Station werden zwei Themen behandelt. So können sich die Besucherinnen und Besucher über die erste Tüll-Fabrik der Monarchie oder den größten Websaal Österreichs informieren. Ergänzend zu den Stationen des Trails und einem Buch mit weiterführenden Texten und Illustrationen durften wir eine App mitentwickeln und gestalten – ein ideales Instrument für Schulklassen und historisch Interessierte. Sie leitet von Station zu Station und bietet zusätzliche Medien wie Filme, Interviews oder Audiodateien an.

Kategorie: Signaletik/Szenografie, Editorial
Auftraggeber: Stadt Dornbirn
Ort: Dornbirn, Österreich
Zeitraum: 2020 bis 2023
Fotografie: Marcel Alber, WRKSTA | Büro für Film und Grafik
Illustration: Nikolay Uzunov
Auszeichnungen: 2024 ISTD London – Award of Excellence für Signaletik, 2023 Vorarlberger Kreativpreis – Bronze für Signaletik

Lauterach
Lauterach

Hintergrund: Im Jahr 2021 fasste die Vorarlberger Gemeinde Lauterach den Entschluss, das in die Jahre gekommene Corporate Design – und in diesem Zuge auch die Signaletik im öffentlichen Raum – grundlegend zu überarbeiten. Ziel war es, ein zeitgemäßes Kommunikationskonzept zu entwickeln und eine starke visuelle Identität zu etablieren, die im gesamten Ortsbild sichtbar ist und mit der sich die Bürgerinnen und Bürger identifizieren können.

Herausforderung: Unsere Aufgabe bestand darin, das gesamte Erscheinungsbild der Gemeinde neu zu konzipieren und umzusetzen – inklusive einer umfassenden Signaletik, die vom Rathaus bis zum Fußballstadion reicht. Dem Gestaltungsprozess gingen mehrere Workshops voraus, in denen wir gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürger erarbeiteten, was Lauterach für sie besonders macht und welche Werte das Leben in der Gemeinde prägen.

Herangehensweise: Im ersten Schritt haben wir das Logo und die Kommunikationsstrategie überarbeitet. Das bisherige Gemeindewappen wurde durch eine moderne Wortmarke ersetzt, die als neue Dachmarke „Lauterach“ in allen Medien Anwendung findet. Im Buchstaben „U“ lebt das ursprüngliche Wappen abstrahiert weiter – eine bewusste Kombination von Tradition und Zukunft. Auf inhaltlicher Ebene werden zentrale Werte, die das Leben in Lauterach ausmachen, in Klammern gesetzt – eine Idee, die sich aus der Lautschrift ableitet. So entstehen prägnante, positive Botschaften mit hohem Wiedererkennungswert. Die visuelle Identität wird durch ein elegantes, dunkles Blau abgerundet. Ein besonderer Fokus lag auf der Entwicklung der Signaletik für das Rathaus und die „Säge“, ein ehemaliges Fensterbauunternehmen, das heute als Coworking-Space genutzt wird. Hier griffen wir tief in die Ortsgestaltung ein: Die Fassaden wurden mit handgemalten Illustrationen der Vorarlberger Künstlerin Lena Seeberger gestaltet, die mit ihrem besonderen Charme das Gelände bereichern.

Kategorie: Signaletik/Szenografie, Branding/Marke
Auftraggeber: Gemeinde Lauterach
Ort: Lauterach, Österreich
Zeitraum: 2021 bis heute
Fotografie: Marcel Alber, WRKSTA | Büro für Film und Grafik
Illustrationen: Lena Seeberger (Säge), Lena Yokoyama (Gemeindeleben)

vorarlberg museum
vorarlberg museum

Hintergrund: Das vorarlberg museum ist ein Landesmuseum. Seit 150 Jahren werden regionale Archäologie, Geschichte, Brauchtum und Kultur gesammelt, erforscht und vermittelt. Im Juli 2013 wurde das neue, von den Architekten Cukrowicz Nachbaur entworfene Haus, am Kornmarkt in Bregenz eröffnet.

Herausforderung: Das Museum zeigt jeweils fünf Ausstellungen parallel. Daraus ergab sich die Anforderung nach einer flexiblen Signaletik, die sich in die Innenarchitektur integriert, aber gleichzeitig eigenständig genug ist, um gegen fünf unterschiedliche und wechselnde Ausstellungsgestaltungen bestehen zu können.

Herangehensweise: Wir entwickelten ein Orientierungssystem, das auf Licht basiert und bestehende Oberflächen innerhalb des Gebäudes nutzt. Das schafft auch eine klare Differenzierung zur jeweiligen Ausstellungsgrafik.

Zusätzliche Raumbeschriftungen und kleine Hinweise leiten sich von ihrem Untergrund ab – Schriften, die aus dem patinierten Messing herauspoliert oder in goldenen Lettern in die dunklen Eichentüren eingelegt werden. Zum Leitsystem gehören auch die Beschriftung über dem Haupteingang sowie ein LED-Bildschirm und zwei Fassadenvitrinen.

Der Schriftzug auf dem Vordach verändert seine Erscheinung je nach Lichteinfall und Perspektive. Eine Replik auf die Geschichte, die niemals statisch ist. Er wurde in Zusammenarbeit mit Stefan Sagmeister entwickelt, der das Erscheinungsbild des Museums entworfen hat.

Kategorie: Signaletik/Szenografie, Branding/Marke
Auftraggeber: vorarlberg museum
Ort: Bregenz, Österreich
Architekten: Cukrovicz Nachbauer Architekten ZT
Zeitraum: 2012 bis 2024
Fotografie: Darko Todorovic
Auszeichnungen: European Design Award 14, Joseph Binder Award 14, IIID Award 14, Iconic Award 2014, German Design Award 2015

Axor
Axor

Hintergrund: 1994 veränderte die AXOR Starck Kollektion das Baddesign für immer. Begonnen hat die Zusammenarbeit 1992 auf einer Insel. Philippe Starck war damals auf Formentera und traf um die Mittagszeit eines heißen Augusttages auf Hans Grohe. Und der sagte: „Wissen Sie, ich habe eine Firma, und wir machen Armaturen.“ Die beiden fingen an, sich zu unterhalten.

Herausforderung: Um eine Designmarke wie AXOR zu begleiten, war schon ein wenig Respekt nötig. Konnte Sägenvier in einem Umfeld von internationalen Designergrößen wie Philippe Starck, Antonio Citterio, Jean-Marie Massaud und Phoenix Design seine unverwechselbare Handschrift einbringen?

Herangehensweise: Wir durften die Kommunikation von AXOR MyEdition (Design: Phoenix Design) in den Bereichen Print und Digital gestalten. „my“ ist dabei das wohl attraktivste Kürzel in der gegenwärtigen Produktentwicklung. Es drückt ein wesentliches Kulturprinzip der westlichen Welt aus: Individualisierung. Deshalb fragten wir AXOR Designerinnen und Designer nach ihren Sehnsuchtsorten, nach ihren Places of Memory. Als eine Quelle der Inspiration erzählten sie uns Geschichten, die persönliche Erinnerungsachsen auftaten, an die wir andocken konnten. Das bildete den inhaltlichen Kern der AXOR Places Kampagne und das neu gestaltete AXOR-Magazin spielte dabei den Markenbotschafter.

Kategorie: Branding/Marke, Editorial
Auftraggeber: Hansgrohe Handelsges.m.b.H.
Ort: Wiener Neudorf, Österreich
Zeitraum: 2019 bis 2020
Fotografie/Video: Tom Hegen
Musik: Little Konzett, LITTLE BIG BEAT
Auszeichnungen: ICMA Award 2020

Kinderhaus Kennelbach
Kinderhaus Kennelbach

Hintergrund: Die Gemeinde Kennelbach in der Nähe von Bregenz hat mit dem „Kinderhaus Kennelbach“ ein generationenübergreifendes Gesamtkonzept vorgelegt. Der Neubau wurde vom Architekturbüro HEIN architekten geplant und bietet Platz für über 100 Kinder.

Herausforderung: Wie können wir den Leitgedanken – gemeinsam wachsen und voneinander lernen – auch in der Signaletik sichtbar machen. Das Kinderhaus bietet dabei eine moderne Wohlfühlatmosphäre für alle Kinder und alle Pädagoginnen und Pädagogen.

Herangehensweise: Bei der Gestaltung der Signaletik wurden die kreativen Fähigkeiten der Kinder mit eingebunden – so entstanden verschiedenste Zeichnungen von Tieren, Menschen, Spielzeugen, Pflanzen und Fahrzeugen. Diese wurden zu den Hauptakteuren des Leitsystems gemacht und in den Innenräumen möglichst in Lebensgröße platziert. Im Vergleich zu den gezeichneten Gegenständen und Lebewesen können die Kinder beispielsweise ihre eigene Größe abschätzen. Spielerisch lernen sie sich so selbst kennen und erfahren, wie groß sie im Verhältnis zur Umgebung und zur Welt sind.

Kategorie: Signaletik/Szenografie
Auftraggeber: Gemeinde Kennelbach
Ort: Kennelbach, Österreich
Architekten: HEIN architekten
Zeitraum: 2019
Fotografie: David Schreyer
Auszeichnungen: D&AD Award 2020, IIID Award 2020, European Design Award, C2A Winner 2020, Joseph Binder Award 2020