Happy Bus Day from Sägenvier on Vimeo.
Matt Boroff – ein begnadeter Musiker – kam zu uns ins Sägenvier und fragte mich – „Hey, braucht ihr keinen Mitarbeiter? Ich bin Musiker und will Gestaltung lernen.“ Ich entschloss mich spontan – „Klar. Komm zu uns. Wir lehren Dir Illustrator und Du machst für uns Sounddesign.“ Diese Präsentation für das Konzept der 10Jahres Feier Stadtbus Feldkirch und Landbus Oberes Rheintal haben wir – Klaus Österle, Rene Bachmann, Matt Boroff und ich gestaltet und den Auftraggebern ohne Kommentar genauso gezeigt. Alle waren begeistert. Wenn die Bilder laufen lernen, muss man sich halt auch mit dem Ton befassen. Und es reicht nicht immer, eine CD zu hinterlegen. Danke Matt. Schöne Grüße. Leider haben sie den Sound im Stadtbad Dornbirn ausgeschaltet. Schade.
Hier haben wir noch im alten Bau die Wegweiser für unsere Einladungstexte „missbraucht“. Voll 70iger Jahre Style. Urggghhh.
Also die Veranstaltung selber hat sicher nie das Niveau vom Vorarlberger Holzbaupreis erreicht. Aber die Trophae zb. war ein lustiger Award. Nikitin Würfel zum Knobeln. Die Gespräche mit den Waldbesitzern am Tisch waren interessant. Die zeitgemässen prämierten Projekte fanden bei den meisten Holzmännern nicht den Anklang, den die Jury bekundete.
Heuer feiert der Verkehrsverbund Vorarlberg bereits sein 20 Jahre Jubiläum. Junge, Junge wie die Zeit vergeht. Ulli Valentini war damals noch Marketingleiterin beim VVV und als Zenit unserer gemeinsamen Arbeit durften wir die 10 Jahre Aktivitäten mitgestalten. Geplant war ein „Vorarlberg – Bericht“ im Landesdesign. Wir schlugen eine sehr persönlich gestaltete Broschüre vor, in der alle Beteiligten zu Wort kommen können und die Sinn und eine gewisse Nachhaltigkeit garantiert. Peter Niedermaier interviewte Busplaner, Strategen, PolitikerInnen aller Farben, Fahrgäste, Mitverantwortliche und so konnten wir in einem bunten Reigen über die unterschiedlichsten Perspektiven und Bezüge zum ÖPNV in Vorarlberg erzählen. Hermann Brändle sorgte für die Background-Info. Und Wolfgang Hermann schrieb die Faustini Geschichte – Faustini fährt durchs Land. Diese Story wurde auch in Kleinausgabe auf die Bussitze als Geschenk verteilt. Lesen und Busfahren…
She is an Angel. Danke Ulli. Das war ein Klasseprojekt.
Faustini from Sägenvier on Vimeo.
Also das war dann wirklich der Oberknaller. Wir hatten die Idee, mit einem Film ein Zeitdokument zum 10 Jahre VVV Jubiläum zu schaffen, das nachhaltig in die Schulen und Betriebe wandern sollte. Kulturbeitrag über Kulturbeitrag. Gäge Klocker führte Regie, Wolfgang Hermann lieferte die Story, Daniela Egger sorgte für das Drehbuch, Chris Laine (jetzt Ehemann von Ulli Laine Valentini) war Kameramann. Und wir hatten neben einem Riesenspass auch noch ein paar Rollen im Film. Anschauen und staunen, was im Land alles möglich ist.
Wie wirbt man für Bus und Bahn im Kino? Mit Pixar konnten wir nicht konkurrenzieren. 2 mal 10 Sekunden. Eine hohe Anforderung an die Dramaturgie. Das Set war ein kleiner Tisch mit 2 Lampen, eine A5 große Bühne aus weißem Papier, ein Stativ und eine Analogkamera. Rene Bachmann, Klaus Österle, Hermann Brändle und ich hatten Riesenspaß mit dem Projekt. Oh übrigens, es war um die Jahrtausendwende. Die Zeit, in der alle meinten, das Jahr 2000 lässt die Computer ausfallen. Als bei uns im Atelier die Bilder laufen lernten…
Unsere ganze Familie arbeitete an diesem Projekt mit. Eine kubanische Band aus Wien, der Spielboden Dornbirn, unsere Verwandtschaft in Österreich und Nicaragua und ein Hilfsprojekt – nach der Mitch Katastrophe in Nicaragua. Damals noch in Schillingen nahmen wir fast 60.000,00 Schillinge ein, die wir direkt spenden und für Direkthilfe für Familien und Kinder einsetzen konnten.
Karl Matheisl hatte mich damals beauftragt, die Kommunikation rund um dieses schöne Jubiläum zu gestalten. Wir verzogen mit dem Kopierer und dem Fax schwarzweisse Instrumentenfotokopien. Und als besonders nette Guerilla-Marketing Idee stellten wir für die Programmflyer Notenständer in ganz Lustenau auf. Hört, hört.
Gabriela Peter – Teppiche, Harald Peter – Fotografie und Sandro Scherling – Wohnobjekte hatten sich für eine gemeinsame Ausstellung zusammengetan. Ein aufgelegter Elfer, hier einfach 3 Ü-Pünktchen zu typografieren. Einfach und gut.