Entwürfe/Wettbewerbe
Wir scheuen Wettbewerbe prinzipiell. Ausser wir werden geladen und können einfach nicht anders. Dann gewinnen wir auch meistens. Manches Mal eine neue Zusammenarbeit, aber immer neue Erfahrungen und Erkenntnisse. Ein bisschen sportlich sind wir ja doch wenns Sinn macht. Ein offener Wettbewerb ist wie ein Blind-Date in der Disco. Alles glitzert, alles glänzt. Man ist fasziniert von dem Moment – und am morgen danach? Und in dieser Kategorie sammeln wir auch Arbeiten, die aus anderen Gründen nicht zur Umsetzung führten. Die Entwurfs-Schublade wird über die Jahrzehnte immer voller und reich an Themen und Lösungen. Manchesmal greifen wir gerne darauf zurück – aber nur wenn wir uns daran wirklich erinnern.
Aus unserer Entwurfsschmiede. Tina Rhomberg hat dieses Corporate Design und die ersten Ansätze mit dem Slogan umzugehen – entworfen. Mittlerweile ist das Erscheinungsbild von Kolleg*innen neu gestaltet. Was wir wirklich sehr gut finden. Denn das „frühere“ war in Kleinanwendungen eher nicht wirklich gut zu gebrauchen. Wir gratulieren zur Transformation. Oha – was ich noch betonen möchte – es war kein Auftrag. War eine Eigeninitiative von Sägenvier – Quasi eine freie Arbeitsstudie.
Das Feedback der Jury war ausserordentlich gut ABER wir sind etwas zu weit gegangen – haben nämlich schon beim sperrigen Namen begonnen und leider hatten unsere Gedanken zwar irgendwie Interesse generiert jedoch leider wurde dann schlussendlich fast nix bis heute geändert. Schade Marmelade.
Über Vindex – diesen Verein haben wir im Kommitee mit Aktionen unterstützt – hatte sich die Idee ergeben, die Näher*innen – also die Migrant*innen mit selbstentworfenen und selbsthergestellten Produkten in ein Modelabel zu gestalten. Mensch Meier – wäre ein super Projekt geworden. Leider bis dato nix daraus geworden. Aber danke Eva für Deine Namensgebung. Juhu!
Schlicht und einfach schön. Unser Wettbewerbsbeitrag zum Corporate Design und der Markierung der Marke VMOBIL. Leider führte auch dieser Beitrag nicht zur Umsetzung. Die Basics sind trotzdem aus der Sägenschmiede. Wir sind froh darüber.
Leider Frau und Herr Schneider haben wir den Wettbewerb nicht für uns entscheiden können. Die Marke VMOBIL und die Basics dazu durften wir jedoch liefern und auf diese Markenentwicklung sind wir besonders stolz. Daran haben wir über Jahrzehnte immer wieder gearbeitet und endlich ist die Produktzusammenführung VMOBIL gelungen. Mensch Meier, diese Sujets und die Headlines wären eine tolle Kampagne gewesen. Ganz unter dem Motto Euer Ziel – unser Weg, oder so.
Wenn Ideen zum Fliegen kommen… Was wäre, wenn die Lufthansa die Fluglinie ITA wieder zu Alitalia umtaufen würde? Dann könnten wir uns so einen Entwurf vorstellen. Schon als Student an der U5 durften wir mal fiktiv für die damalige LTU Flugzeugbeschriftungen entwerfen. Meinen Entwurf hat Nico Pritzl ins Reine gestaltet und diese schöne Postkarte entworfen. Ich habe sie dem jetzigen Vorstand der Lufthansa geschickt, jedoch leider noch keine Antwort erhalten. Die Übung zwischen unseren realen Aufträgen hat jedenfalls große Freude gemacht. Um Missverständnissen vorzubeugen – Nein, wir haben keinen Auftrag dafür erhalten. War wirklich nur eine schöne Übung.
Oha, dies erinnert mich an einen Untermieter in der Säge. Die Entwürfe für den Lichtgestalter fand ich superschön. Leider haben diese Gestaltungsansätze keine Anwendung gefunden. Schade.
Für die Vorarlberger Tourismus Menschen haben wir diese Kampagne entworfen. Ganz unter dem Motto bzw. der Haltung – Alle sind Gast in irgendeiner Weise und das gekonnte und ehrliche Gastgeber*innen-tum ist stets gefragt, die Dinge, die man selber gerne mag und gut findet – anderen weiterzugeben bzw. dies zu empfehlen oder denen zu gönnen. Danke für die Möglichkeit zur Ideenpräsentation.
Also wir finden, dies wäre eine super tolle Kampagne für unsere Wälder – unseren Wald und die Tiere und sonstigen Lebewesen und am Ende für uns Menschen in Vorarlberg und darüber gewesen. Leider hat eine andere Arbeit „gewonnen“. So ist dies im Sport.
Wir hatten versucht, für dieses Zentrum der Resilienz ein völlig neues und adäquates Erscheinungsbild zu gestalten. Leider ist es am Ende – trotz unseres sozialen Entgegenkommens am Budget gescheitert. Schade Marmelade.
Erwin Kamoglu hat diese Entwürfe für unseren Hauselektriker – nein unser smarter Elektrotechniker – gestaltet. Eigentlich „braucht“ Benni gar keine Auffälligkeit – er hat sowieso immer schon zuviel Arbeit. Aber wäre doch schön, wenn er mit diesen Autos durch die Lande ziehen würde. Vielleicht wird noch was draus.
Über einen bestehenden Kunden kam die Aufgabenstellung für ein Digitales Tool ein Erscheinungsbild zu gestalten. Tolle Würfe und Lösungsansätze, jedoch hat sich dieses Projekt dann innerhalb der bestehenden Unternehmung platziert – also rein in die Entwurfs-Schublade.