Entwürfe/Wettbewerbe
Wir scheuen Wettbewerbe prinzipiell. Ausser wir werden geladen und können einfach nicht anders. Dann gewinnen wir auch meistens. Manches Mal eine neue Zusammenarbeit, aber immer neue Erfahrungen und Erkenntnisse. Ein bisschen sportlich sind wir ja doch wenns Sinn macht. Ein offener Wettbewerb ist wie ein Blind-Date in der Disco. Alles glitzert, alles glänzt. Man ist fasziniert von dem Moment – und am morgen danach? Und in dieser Kategorie sammeln wir auch Arbeiten, die aus anderen Gründen nicht zur Umsetzung führten. Die Entwurfs-Schublade wird über die Jahrzehnte immer voller und reich an Themen und Lösungen. Manchesmal greifen wir gerne darauf zurück – aber nur wenn wir uns daran wirklich erinnern.
Den Bau aus den 70igern – vis a vis vom Montforthaus Feldkirch wollten wir auch „etwas pimpen“ und haben diese Entwürfe gestaltet. Leider hat es nicht zur Ausführung geführt. War trotzdem eine feine suffiziente Klinge, wie ich meine.
Für Thomas Stadelmann, der unseren Garten soooo schön gestaltet und umgesetzt hat, haben wir ein Corporate Design entworfen. Leider ist er dann aus der Selbstständigkeit umgestiegen in ein Angestellten-Dasein und es ist nix zur Umsetzung gekommen. Auf zum nächsten Gartengestalter oder einer *in.
Für Eberle durften wir mal am Corporate Design schrauben. Dies war kurz vor dem Neubau in Dornbirn Haselstauden und wir waren fasziniert, was Eberle Automation alles mit Roboter*innen anstellen kann. Tolle Firma, die mittlerweile von der nächsten Generation geführt wird.
Michael Nuri von Brandcreation hatte diesen Wettbewerb ausgerufen und die Säge hat Beiträge eingereicht. Barbara, Tina und Lena haben sehr gute Plakate gestaltet. Insgesamt eines der Engagements unserer Säge und dem Team. DANKE an alle, die ihre Haltung hierzu geäussert haben. Ist in Zeiten wie diesen besonders hervorzuheben.
Mehr Schönes und Interessantes zu sehen auf der website von TTIP
Diese Plakatentwürfe hat unsere letzte Praktikantin Lea Fontana gestaltet. Sehr gute Idee, gute Illustrationen, zeitgemäße Typografie. Leider waren die Würfe für die Einreichung zum Wettbewerb zu spät. Aber wie so oft – der Weg ist das Ziel, oder? Klasse Ergebnis. Wobei ich ehrlich gestehen muss – Toleranz in Bezug auf das, was die Leute in den politischen Welten im Moment – vor allem auch bei uns in Österreich abliefern. Da fällt mir die Toleranz schwer und ist auch nicht angebracht. Jetzt ist`s raus.
Wir haben uns wieder mal in einem Wettbewerb gemessen. Dabei sehr viel über Leuchten und Licht gelernt. Und nicht nur das. Die Präsentation war in Englisch zu halten. Dies war meine größte persönliche Herausforderung. Aber mit Hilfe von Peter Niedermair waren wir perfekt vorbereitet. Barbara Raich, Birgit Kappler, Hermann Brändle und ich haben eine sehr gute und in unseren Augen sehr passende Präsentation geliefert. Der Auftrag ist nach Wien gegangen. Wir freuen uns, daß unser Beitrag trotzdem einen guten Eindruck hinterlassen hat und sind gespannt auf die neuen Kommunikationsmittel von Thorn.
Diese Arbeit hatte ich gar nicht mehr auf dem Radarschirm. Da hatten wir uns mal in Liechtenstein versucht und für die Finanzwelt und das Steuer- und Wirtschaftsthema eine Struktur und Bilderwelt im Entwurf versucht. Am Ende sollte es ein neuer Internetauftritt daraus gestaltet werden. Leider ist nix aus dem fürstlichen Auftrag geworden.
Leider ist diese Arbeit nicht zur Umsetzung gekommen. Aber die Anfrage von den Menschen der Nobel Lauatio Meetings in Lindau war sehr spannend. Ich hab mit Johannes J. Kraus und seiner Tochter Maria von Archipel Architekten in Wien zusammen wunderschöne und ortsentwickelnde Ideen präsentiert und dabei eine sehr bereichernde Zusammenarbeit mit ihm erleben dürfen. Und vielleicht bauen wir doch mal einen Steg. Wer weiß?
Mollback verstehen natürlich nur die Leute in Vorarlberg. Ist tiefster Dialekt und bedeutet soviel wie – wow oder alle Achtung – Die Website war eine super Idee. Leider haben die regionalen Händler*innen die dafür nötigen Bedingungen nicht akzeptiert. Probieren geht eben manchmal über studieren.
Beim Aufräumen des Jahres 2016 ist uns noch diese Einreichung untergekommen. Für Dietrich Untertrifaller Architekten durften wir in einen Wettbewerb für das Konzert- und Kongresszentrum in Strassbourg unsere Entwürfe für die Signaletik einreichen. Leider ist daraus nix geworden, da die Zusammenarbeit mit einem Grafikbüro vor Ort durchgeführt wurde. Aber wir waren knapp dran und wir sind stolz auf unsere Einreichung.
Für eine Einreichung in einem Architekturwettbewerb für das Büro Carlos Martinez architekten ag swb sia haben wir die Einreichplakate gestaltet. Eine sehr anspruchsvolle Arbeit, die leider bis dato für uns alle noch keine Früchte getragen hat. Aber das kommt sicher noch. Kommt Zeit, kommt Zusammenarbeit. Und an alle GestalterInnen, die mit ArchitektInnen zu tun haben – Einreichplakate, die meistens mit 1 oder 2 A0 Plakaten auf die Fläche reduziert werden – dies sind sehr anspruchsvolle und auf den Punkt bringende Gestaltungen.
War eine wundervolle Einreichung von der Säge. Verdientermaßen haben unsere Freunde vom Zeughaus den Wettbewerb gewonnen. Aber es war eine schöne Auseinandersetzung mit dem Thema und nach innen wirken die Wettbewerbe stets motivierend und geben uns, solange wir uns darauf einlassen, immer neue Aspekte und fördern den Teamgeist. Trotzdem und immer wieder weisen wir darauf hin, daß Wettbewerbe nicht unser Ansinnen des Startes der Zusammenarbeit sind. Details auf unserer Website unter Konstellation.