Wieder war es eine sehr gelungene Veranstaltung. Ich habe das 1zu1 Prototypen Projekt Signaletik vorgestellt. Eine runde Sache. Alle waren sehr interessiert. Und die anderen Vortragenden waren auch sehr gut. Und wenn einer oder eine mal etwas langweiliger ist, kein Problem. In 20 Bildern à 20 Sekunden, also in 400 Sekunden, ist alles vorbei. Sehr lebendig und sehens- und hörenswert. Macht auch mal mit.
Keep the fire burning. Stay tuned. I`m on fire. Meinen MitarbeiterInnen, meinen StudentInnen und mir selber „predige“ ich, seit ich Designer bin, die Augen zum Leuchten zu bringen. Für etwas einzustehen. Zu brennen. Gestaltungswillen zu generieren. Nie aufzugeben. Die Herausforderung mit Lust und Freude zu suchen. Für die Gestaltung zu leben. Stimmt alles. Tue ich auch weiterhin. Nur eines sollte man dabei nie vergessen. Zu leben und die Dinge zu tun, die einem wirklich wichtig sind und die Spaß machen. Und bei sich selbst zu bleiben. Sonst besteht die Gefahr, dass man „verbrennt“ bzw. dass die Flamme löscht. Die wahren Dinge finden eben oft mitten im Leben statt. Augen, Ohren und Herz auf.
Jeder kennt sie, die unbändigen Namensfindungen von Frisörstudios. In jedem Ort, in jeder Stadt sind sie präsent. Eine interessante Spezies, die Überschläge und kreative Flickflacks für ihre Differenzierung und Eigenständigkeit vollbringen. Keine Ahnung, wo diese Übereifrigkeit der Herausarbeitung des Alleinstellungsmerkmales herführt. Haarchiv, Haarzt und ich warte noch auf Haartz 4. Sind ja am Schluss doch nur die guten alten Frisörbetriebe…
Aufruf! Wer in seiner Umgebung einen lustigen und einfallsreichen Frisör entdeckt, bitte macht ein Foto und schickt es an ramoser@saegenvier.at per Mail. Wir sammeln diese Beispiele an Marketingkapriolen. Danke fürs Mitmachen.
Und auch andere Leute sind schon am Sammeln. Auf diesem Blog sind vieleviele Beispiele. Es hört nie auf…http://barbierblog.wordpress.com/ http://www.buzzfeed.com/nscholz/friseurnamen
Viele junge Leute und deren Eltern rufen bei uns an und fragen uns nach der Möglichkeit der Schnupperlehre. Ich kann mich noch gut an frühere Zeiten erinnern, damals hat man die SchnuppererInnen aufgenommen und sie durften oder mussten dann 2 bis 5 Tage das Büro aufräumen oder wenns sonst gar nix gegeben hat, dann sagte man zu ihnen „Schau ein Buch an“. Das war uns im Sägenvier zuwenig und wir haben ca. 15 Aufgaben entwickelt, die dem Schnupperlehrling einen Überblick über die Tätigkeiten eines Grafikdesigners geben und uns die Eignung besser einschätzen lassen. Und ganz toll ist, die jungen Leute erarbeiten in 2 Tagen ein aussagekräftiges Portfolio.
Wer Lust hat, einfach melden. Es gibt halt Wartezeiten. Wir lassen jeweils 2 zusammenkommen…
Ein fabelhaftes Projekt und eine schöne Dokumentation der Arbeitsweise.
Interactive Display Window Concept from Gustaf Engström on Vimeo.
Überraschung beim Schaufensterbummel in der Innenstadt. Aufregend innovativ. Gesehen bei Neeo.de unter:
http://www.neeo.de/category/design/
Sabrina Stimpfl, Feuerwehrfrau in Lustenau und Studentin an der FHV in Dornbirn, ist auch seit August 2009 bei uns im Praktikum. Neben einigen interessanten Projekten hat sie das Erscheinungsbild des Landeselternbüros Vorarlberg gestaltet. Im Moment arbeitet sie an einem Kalligrafieplakat für das Collegium Vocale Lustenau. Aber dazu später…
Interaktion in Vollendung. Design, Animation, Sounddesign. Komponieren mit Musik und Grafik. Die Grenzen zwischen Ton und Bild verschmelzen. Ein Eldorado für alle DJ und VJ Freunde und ein Blick in die Computeranwendungszukunft.
Für das Stadtgymnasium Dornbirn haben wir diese Jahresberichtenreihe gestaltet. Hannes Mäser hat die Umsetzung im InDesign vollzogen. Eine Knochenarbeit stets mit enormem Zeitdruck. Fertig zum Schulschluss. Herr Klocker war damals noch Direktor. Die Idee gut 700 SchülerInnen in Miniportraits auf allen Seiten zu verteilen, fanden wir und auch die Empfänger besonders charmant. Auf zur Matura…
Klaus Österle hat diese Schultafel gestaltet. Ein klares, souveränes Erscheinungsbild. Mit Hannes Mäser habe ich die Jahresberichte jeden Frühsommer mitgestaltet. Er hat nach unserem Muster Abende und Nächte lang die Inhalte eingearbeitet. Im Quark X Press noch. Das waren noch Zeiten. Wir hatten es bei 2 Ausgaben sogar mal geschafft, von jedem Schüler und jeder Schülerin ganz kleine Portraits auf den Seiten zu verteilen. So waren alle am Bericht beteiligt.
Die Kinder malten sich selber, wir bauten eine Offsetplatte und mieteten einen halben Tag die Druckerei. Makulaturdruck, verschiedenste Papiere und Kartone schufen ein lustiges, buntes, vielfältiges und eigenständiges Erscheinungsbild. 10 Jahre SPZ. Auch schon eine ganze Weile her.
Die erste Entwicklung des Corporate Design Programmes durften wir mit Reinhard Gassner umsetzen. Er hatte die geniale Idee, mit Offsetplatten-Vordrucken Druckmakulaturen herzustellen und daraus Formate für Visitenkarten, Briefpapiere, Broschürenumschläge etc. zu schneiden. Diese wurden dann mit Laserdrucker schwarz-weiß bedruckt. Kein Logo, sondern die einfache Logotype in der „Avenier“ gesetzt. Wunderbar und eigenständig. Später, auf Wunsch der neuen Marketingleitung, hat Sandro Scherling das heutige Logo entworfen.
2009 entschied sich die FHV für einen weiteren Re-Design-Schritt. Die sehr schlichte und auf die reine Orientierung reduzierte Signaletik-Arbeit wurde in 2 Phasen entwickelt. Die Revitalisierung der FHV und später der Neubau wurden nun zusammengeführt. Die Gebäude wurden in Buchstabencodierung geordnet. Die Schrift Avenier spielt auch in der Beschriftungs- und Orientierungsfunktion eine Hauptrolle. Die Piktogramme und Zeichen wurden im Duktus eigens dazu konstruiert.
Die Plakate hatte ich Sandro regelrecht weggelayoutet. Der Auftrag lag im Atelier und ich konnte es nicht lassen. Am Abend war ich wie verzaubert und schmiss die Entwürfe hin bis spät in die Nacht hinein. Das sind tolle Erlebnisse. Und die Ergebnisse waren auch sehenswert.





