Einer der ersten Wettbewerbe, die ich als Dozent in die Schule für Gestaltung gebracht habe, war die Erarbeitung einer Plakatfolderserie für das Vorarlberger Architektur Institut. Wir begannen bei der Namensfindung, arbeiteten in 5 Gruppen und daraus prämierten Marina Hämmerle und die anderen JurorInnen einen klaren Siegerentwurf. Das Vailchen ist geboren. Es gab bis dato 3 Plakate, die später in einer Hochstapler-Box gesammelt werden könnten. Wunderbares Projekt für die StudentInnen, die Auftraggeber und mich.
Mit Silvia Keckeis, Karoline Mühlburger und Marcel Schrattner habe ich diese Entwürfe für die Freitag Brüder eingereicht. Ich finde, die hätten es verdient, in Europa rumzufahren. Leider hat es den Schweizern nicht so gut gefallen, wie uns. Also ab in die Sammelkiste für Unveröffentliches. Kommt sicher mal zum Einsatz, da sind wir überzeugt. Weltumspannende Grafik. Die kleine große Datenwelt auf LKW Plane.
Mit Marty Rauch von IRR habe ich dieses CD Redesign präsentiert. Ist leider nichts daraus geworden. Trotzdem eine tolle und interessante Arbeit.
Mit Thomas Poschauko – er war damals bei uns im Praktikum – haben wir diese internationale Einreichung gestaltet. Wir hätten es verdient. Wirklich. War eine eindrucksvolle Arbeit.
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Damals noch mit dem Wohnzimmer gemeinsam haben wir für die Skiregion Arlberg eingereicht. Reinhard Gassner hatte den Wettbewerb beraten und begleitet. Das ist immer eine Garantie für Qualität in der Ausschreibung. Walter Bohatsch hat den Pitch gewonnen. Seine Lösung ist auch sehr gut. Wir wären gerne unserer Erscheinungsbildidee beim Skifahren begegnet.
Auf Empfehlung von Reinhard Gassner wurde ich nach Innsbruck zu einem Hearing gebeten. Eine sehr sinnvolle Art des Wettbewerbs. Wir diskutierten gemeinsam über mögliche Ansätze und Gedanken der Aufgabenstellung. Ich konnte es mit trotzdem nicht verkneifen, ein paar Ideenskizzen mitzunehmen. Einen Bierdeckel als Gebäudekonstrukt zu visualisieren, dies fanden wir total genial. Wir hatten noch viele Ideen, die mit der Beheimatung des neuen AUT dem ehemaligen Adambräu in Innsbruck koketierten. Architektur im Bierzelt, auf dem Bierdeckel, etc. Dies war den Architekten im Tirol dann doch zu Volksnah…
Die Stadt Kufstein lud zum Wettbewerb. Rolf Müller wurde als Juror angefragt. Er sagte ab, nahm aber dafür am Wettbewerb teil. Reinhard Gassner hat die Organisation des Wettbewerbs durchgeführt. War exzellent. Unter den Juroren war dann zb. auch Walter Bohatsch. Jedenfalls gehört diese Einreichung zu den schönsten, die wir je gemacht haben. Dafür wählten sie uns auf Platz 2. Rolf Müller hat gewonnen. Sein Logo hat vor allem überzeugt. Ach ja, diese Arbeit war unsere erste Komplettarbeit am Computer. Das war eine gute Übung.
Ich war völlig überzeugt, für die Stadt Feldkirch das absolut richtige und beste Corporate Design Programm zu erfinden, daß es in ganz Mitteleuropa je gegeben hatte. Sagen wir mal konzeptiv war es auch sehr gut. Ich wies sogar in meiner Einreichung darauf hin, daß Feldkirch diese lachende, fröhliche und positive Logotype sich erst dann verdient heie, wenn sich die Menschen und zwar alle BewohnerInnen akzeptiert und wohl fühlen können. Also damals war ich noch ziemlich rosarot bebrillt. Aber letztlich hat das fröhliche Häuschenlogo von Roland Schuster gewonnen. Darüber war und bin ich auch sehr froh und Feldkirch ist ja eine sehr freundliche und wohlwollende Stadt. Prima.
Das ist wirklich verrückt. Hinten im Abstellraum hat Sandro Scherling diese Charts ausgegraben. Mit Buntpapier und Xerox Kopierer. Schere und Messer. Und ab ins Layout. Die Entwurfstechnik hatte großen Einfluss auf die Visualität. Das ist ja nach wie vor so. Also neben allen Computerprogrammen beherrschen, sollten wir immer wieder die Handwerkskiste rauskramen. Ach übrigens – die Präsentation hatten wir damals verloren. War so um 1990…
Das war unser erster internationaler Wettbewerb (noch im Studium). In Sandros Zimmer in der Herrengasse in Hohenems designten wir unsere Favoriten. Wir dachten wirklich, wir werden berühmt und gewinnen diesen Pitch. Voller Euphorie und Überzeugung reichten wir ein. Gewonnen haben wir natürlich nicht, fanden dies sehr ungerecht und überhaupt nicht gerechtfertigt und schmollten eine ganze Weile. Glücklicherweise haben wir dann aber bald schon Wettbewerbe gewonnen. Sonst wären wir ja heute depressiv.