Rundumuns
Uns interessiert, was um uns herum passiert. Neben dem Arbeiten und unseren Hirnen, bei Freunden, bei Festen und bei Projekten die wir gerne weiterempfehlen.
Europa hat gewählt und die Säge war dabei. Schön, Kolleginnen aus über 20 europäischen Ländern zu treffen. Da wird ordentlich gestaunt, gelernt, bewundert, gelobt und gefeiert. Die Unterschiede spürt man. Sie sind gleichzeitig gross und klein. Und das ist gut so. Vielfalt birgt Schönheit in sich. Wir trafen portugiesische Hunde, holländische Korrespondenten, griechisches Gemüse, österreichische Wurst, norwegische Zebrastreifen, spanische Süssigkeiten, finnische Rotnasen, russische Erben, deutsche Weltverbesserer, isländische Rentiere, italienisches Zelluloid, polnische Poeten, schweizer Gravitation, türkisches Raster, ukrainische Träume, neuseeländische Komiker und the Lord Mayor himself. Und nebenbei. Seit diesem Wahlsonntag ist Sägenvier teil einer Stadt, die mehrheitlich grün wählt. Immer wieder für Überraschungen gut, dieses Europa.
Im Januar 2013 haben wir euch schon einmal dieses Projekt vorgestellt und einen ersten Zwischenstand präsentiert. Jetzt gibts weitere Ergebnisse zum Thema «Measuring Design Value». Ziel dieses EU-Projekts ist es einen Leitfaden zu entwickeln, um den Wertschöpfungsfaktor Design messbar zu machen und um mit klaren Zahlen zu belegen, dass Design eine wesentliche Komponente für Innovationskraft, für Wettbewerbsfähigkeit am globalen Markt und für Wirtschaftswachstum ist.
So, so. Klingt spannend. Übrigens beteiligt sind neben designaustria noch 5 weitere europäische Organisationen: das Designzentrum Barcelona BCD, die Copenhagen Business School, das Ungarische Amt für gewerbliche Schutz- und Urheberrechte, die Schwedische Stiftung für Industriedesign SVID und die Universität Cambridge / Design Management Group. Jawohl!
Unsere Antwort auf das Thema Mobilitätsmanagement.
Das ist doch eine Fügung, oder? Nachdem wir innerhalb eines Projektes im Team über Strassennamen und deren Bedeutung und Herleitung diskutiert hatten, fragte ich im Spaß, ob es vielleicht mal eine Sigistrasse oder eine Sägenvierstrasse geben könnte. Stefan Amann meinte dann, dies wird einem erst nach dem Tod als Ehre zuteil. Und am selben Tag schickt unser Freund Oliver Ruhm vom Zeughaus sein neuestes, vom ihm gestaltetes Radmodell mit der Erklärung „Weil mich das Bike an Sägenvier und dich erinnert. Das Dottergelb und Rot, das man in deinem (alten?) Corporate Design fand, schwarz für deine Hornbrille und der rostige Rahmen wie eure Studiotür“. Da kann ich nur den Hut ziehen und stolz und überrascht danke sagen.
Auf der Homepage der Papierfirma Gmund ist unsere Geschäftsausstattung als besonderes Beispiel platziert. Gmund Herzlichen Dank für die Auszeichnung.
Jetzt thront er in der Säge, der Jochen Rindt, lang ersehnt. Sigi war ja schon immer fasziniert von diesem Klassiker der österreichischen Helden. Uns faszinieren noch mehr diese wunderschönen Collagen von Erich Wiesmüller, einem befreundeten Künstler aus Wien und Berlin. Wir haben ja immer wieder unsere Zweifel wie sich die Nachrichten- und Zeitungswelt so entwickelt. Aber wenn es die eine oder andere Zeitung in Erichs Hände und auf seine Werke schafft, gehts uns schon viel besser …
Übrigens seine Tagescollagen können wir auch sehr empfehlen.
Die war im Sägenvier. Und ich glaube, wir hatten einen wunderbaren Nachmittag. Hans-Joachim Gögl hat diese schöne Veranstaltung wieder mit Bravour organisiert und moderiert. Einige unserer ehemaligen MitarbeiterInnen waren da, KollegInnen, StudentInnen, Freunde. Und sie waren achtsam und neugierig. Es hat uns sehr gefreut und wir hoffen, einiges oder gar mehr war interessant zum Mitnehmen. Uns hats auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und unser Atelier war auch noch nie so gut aufgeräumt. Danke an alle, die uns besucht haben. Und wieder einmal danken wir unserem Freund Darko Todorovic – er hat die tollen Bilder gemacht.
Das freut den Papa besonders, wenn der Sohnemann beim Spazieren einen schönen vierer entdeckt und den auch noch bestens fotografiert.
Barbara und Sophia haben die aktuellste Einreichung zum Joseph Binder Award 2014 postfertig gemacht. Und Lena hat auch mit angepackt. Da gilt es nur noch – ab nach Wien – und Daumendrücken, wer Zeit hat.
Michele Keck hat mich informiert, daß es ab Mai in Lustenau wieder das Druckwerk geben wird. Handsatz, Andruckpresse, Buchdruck, Klische-Druck, etc. Wir freuen uns darauf und werden wohl des öfteren Gäste und Auftraggeber sein. Gute alte Zeit im neuen Zeitalter.
Am 23. und 24. Mai 2014 findet an der FH Vorarlberg ein Designsymposium zum Thema „Alles Kritik//Alles Design“ statt. Dieses Symposium wurde vom Master Art and Science entwickelt. Eine spannende Veranstaltung mit sehr interessanten ReferentInnen. Ihr müsst unbedingt dabei sein. Anlässlich dieses Symposium wurde ich von den StudentInnen interviewt und was ich noch zu sägen hätte – ist etwas lang, aber wer mich kennenlernen möchte – bitteschön. Unter AllesKritikAllesDesignerfährt ihr mehr über das Symposium.
Hans Joachim Gögl hat erneut ein wunderbares Projekt auf die Beine gestellt. Im Auftrag des Landes Vorarlberg wurde über den Landesschulrat ein Plakat-Wettbewerb an SchülerInnen und LehrerInnen der Unter- und Oberstufe ausgeschrieben. Und über die Berufsverbände WKV Fachgruppe Werbung und designaustria wurden Grafik DesignerInnen angefragt, bei Bedarf in die Schulen zu gehen und dort einen Impulsvortrag und Informationen zur professionellen Plakatgestaltung zu geben. Von uns war ich im BG Gallus und in der Mittelschule Kleines Walsertal und Stefan Amann besuchte die Mittelschule Höchst. War lustig und wertvoll. Zumindest haben wir die Kids vom Computer weggeholt. Die Idee soll erdacht und erarbeitet werden und möglichst mit analogen Gestaltungsmitteln zum Entwurf führen. Dies hat großteils super geklappt. Die prämierten Ergebnisse und aber auch die insgesamten Einreichungen können sich absolut sehen lassen. Sogar drucken… Es wurden nämlich die Preisträger gedruckt und diese werben fürs Wasser in Vorarlberg in den Schulen im ganzen Land. Direkter und treffsicherer in der Ansprache kann kaum kommuniziert werden. Jugend für Jugend. Bravo. Unter trinkwasser sind alle Preisträger zu sehen. Und es gab auch noch Geld für die Klassenkassa.