Unsere Heimatstadt hat die 50 tausendste Einwohnerin bekommen und ist jetzt schon wirklich ganz schon groß und so schön vielfältig. Diese Buntheit und Freude darüber haben wir mit dieser Kampagne begleitet. Das Bankkonzept und das Design stammt von unserem Freund Marcel Rosello – der spanische Schmied aus Süddeutschland. Danke an alle, die zu dieser sympathischen Aktion beigetragen haben. Leider war der Start knapp vor Covid 19 geplant und erst jetzt steigt die Phase der Einladung an die Dornbirner Menschen, ihren Lieblingsort zu nennen und die Bank für einen gemütlichen oder sinnlichen Hock zu bestellen. Wir sind gespannt auf die Einreichungen.
Seit beinahe 2,5 Jahrzehnten dürfen wir die Busse und die Bahn in Bezug auf das Branding gestalten. Immer wieder fordert uns das mit so vielen Menschen abgestimmte Manual heraus, auf die Weiterentwicklungen der Busdesigns zu reagieren. Die Tendenz – immer weniger Blech und immer mehr Glas. Aber auch dies werden wir mit VMOBIL und unseren AuftraggeberInnen schaffen. Danke an Birgit Kappler an dieser Stelle. Wir kämpfen im Mandat um die Koherenz der Gestaltung mit größter Flexibilität in Reaktion auf die stetigen Veränderungen.
Die Katholische Kirche Vorarlberg geht auf die Menschen zu und bietet Angebote an die Gläubigen an, die in Covid Zeiten machbar und sinnvoll und helpfull sind. Nico Pritzl und ich haben die visuelle und verbale Basis dafür geschaffen. Unser Trainee Julien Trübiger zeichnet für die Illustrationen verantwortlich. Wir hoffen, daß dies der Community hilft und inspiriert, die Zeiten auch ohne volle Kirchen und so weiter gut und gut zu überstehen. Danke an alle Beteiligten, die zu dieser Arbeit beigetragen haben.
Max und Stella zieht nach dem Geburtstermin im Messepark in Dornbirn auch im Garnmarkt Götzis ein. Danke an Lisa Fink für die feine Gestaltung und Desiree für die Beauftragung. We are proud of all that happened.
Ohne die vorigen Projekte zu schmälern – aber dies ist doch einer der feinfühligsten und so wunderbar illustrierten Beiträge für unsere konzepierte Serie für die Jahresberichte von Pro Mente V. Danke an die Illustratorin Sonja Stangl und an unsere Lisa Fink für die feine Gestaltungsklinge und an Pro Mente V und das Team, das immer selber dazu hilft, damit die Beiträge inhaltlich so gehaltvoll und schön gestaltet werden dürfen.
Monika Heiss hat uns zu dieser Aufgabe verholfen. Mit dem Architekten Marcus Ender und dem Auftraggeber Peter Mahner haben wir erste Entwürfe gestaltet. Die dunkle und unfreundliche und irritierende Unterführung soll für FußgängerInnen und auch FahrradfahrerInnen freundlicher und auch etwas informativ gestaltet werden. Wir sind gespannt auf die Möglichkeiten, die sich aus unseren Entwürfen ergeben. Danke an alle Beteiligten.
Liebe Nachhaltigkeits-Menschen – entschuldigt – aber nach 26 Jahren Hitze im Sommer, die leider immer länger dauert und intensiver wird – haben wir uns für eine Klimaanlage in der Säge entschlossen. TGS – Umfassender Gebäudeservice – auch ein Kunde von uns montiert morgen grad final und wir dürfen gekühlter in die Räume schwitzen. Danke an F. M. Hämmerle – unseren Vermieter für die unkomplizierte und großzügige Bewilligung und Finanzierung der Montage. Wir freuen uns darauf, noch kühlere Köpfe für unsere Aufgaben zu bewahren. Speziell nach den hoffentlich bald vergangenen komischen Covid-Zeiten.
Ein bisschen was dürfen wir vielleicht vorneweg verraten. Wir in der Säge sind beauftragt, den damals sogenannten Industrielehrpfad entlang dem Müllerbach durch Dornbirn zu gestalten. Bis dato sind unsere Auftraggeber Werner Matt vom Stadtarchiv Dornbirn, Klaus Fessler – Mitautor, Roland Jörg – Kulturamtsleiter Dornbirn, Stefan Burtscher – Bauamt Dornbirn, Robert Fabach – Architekt und Autor, die Schlosserei Kalb für die Ausführung der Prototypen, Max Wenin für die Beschriftungs-Prototypen, Nikolay Uzunov für die Illustrationen usw. im Team und die Prototypen werden kommende Woche im Sägen-Areal aufgestellt. Dank auch an F.M. Hämmerle – Petra Kreuzer, die begeistert ist und innovative und konstruktive Ideen für die Standorte beigetragen hat. Wir berichten über die Fortschritte. Aus der Säge ist Elias Riedmann zu nennen – er zeichnet für die Gestaltung verantwortlich. Es wird auch ein Buch darüber geben. Schön, wenn man in der Heimatstadt so ein schönes Projekt mitgestalten darf. DANKE dafür! Was ich noch betonen möchte – es ist nicht nur ein Ausstellungssystem mit Informations-Trägern, es soll auch Orte mit Aufenthaltsqualität entlang des Pfades für die Menschen bereichern. Also die Orte wichtiger und nutzbar machen.
Eine tolle Gemeinschaftsgestaltung von meiner Tochter Leonie und mir. Erwin Kamoglu hat die Details gestaltet und die Reinzeichnungen und Adaptionen gemacht. Das Foto stammt übrigens von unserem Freund Mirko Ladtstätter. Er hat den Fisch wirklich selber gefangen. Übrigens ein wieder wunderbar sehens- und hörenswertes Stück unserer Freunde vom Walktanztheater.
Über den Architekten Wolff Stottele wurden wir für eine Basiskonzeption einer neuen Heimstätte im Innovationszentrum von Friedrichshafen in Bezug auf Signaletik – also ein Leitsystem mit sämtlichen zusätzlichen Kommunikationsanforderungen im Raum und im Aussenbereich – beauftragt. Leider waren wir hier zu forsch und haben das bestehende Erscheinungsbild kritisch und reflektiert hinterfragt – nach Qualitität und Ausstrahlung im Briefing. Für uns hat das seit kurzem bestehende Corporate Design einfach nicht den Anforderungen und der Qualtiät des Briefings für die Signaletik entsprochen. Wir zogen ein paar Schleifen und versuchten und anzunähern – doch am Schluß war es einfach sinnvoll, den Auftrag abzubrechen. Auch das gibt es – zum Glück aber sehr selten. Wir wünschen aber unseren AuftraggeberInnen das Allerbeste für das Gelingen und danken dafür, daß wir die Möglichkeit bekamen, unsere Sicht der Dinge zu präsentieren.
Gleich vorneweg – ich möchte die unsachlichen und unreflektierten Kommentare zum Thema auf beiden Seiten nicht weiter anheizen. Was ist in den letzten Tagen und Wochen passiert? Ein junger ambitionierter Gestalter hat sich zu einem Thema, das ihn und viele andere bewegt, positiv mit einem Vorschlag geäußert und diesen online gepostet. Sicher war ihm nicht zur Gänze bewußt, was er damit auslösen würde. Die Diskussion um den karikierten dunkelhäutigen Menschen als Hauptlabel der Marke Mohren ist in der Zeit meiner Karriere bereits mehrere Male aufgeflackert. In den 80igern gab es dazu Berichte in der Kulturzeitschrift und die Auseinandersetzung blieb damals eher regional und medienbedingt von der Lautstärke her überschaubar. Die neuen Medien lassen solche Themen geradezu unkontrolliert explodieren und dies ist für beide Seiten eine sehr große Herausforderung und bietet Raum für meist anonyme Aggressivität.
Mir ist es ein persönliches und gesellschaftliches Anliegen die Diskussion aus dem Verteidigungsmodus heraus zu bekommen. Was soll denn eine Marke tun? Werte, Haltungen, Esprit und Atmosphäre für eine Dienstleistung oder ein Produkt, ein Land oder eine Institution zu vermitteln. Sympathie sollte doch bei einem Konsumprodukt im Vordergrund stehen – und Authentizität garantieren. Die künstlichen und unwirklichen Welten der Werbung sollten meiner Meinung nur dann erstellt werden, wenn sich möglichst viele damit identifizieren können bzw. diese einen halbwegs anspruchsvollen Vermittlungswert beinhalten. Scheinwelten mit Schenkelklopfsprüchen und Bedienung von Klischees finde ich im Kabarett angebracht. Eventuell noch am Stammtisch – aber auf Kosten welcher Menschen werden zb: eben blöde Witze erzählt?
Werbung passiert öffentlich und hier ist doch mehr Verantwortung gefragt.
Als Unternehmer ist mir sehr bewußt, mit welchen externen und internen Kosten und Entscheidungen und Abläufen eine mögliche Markenveränderung verbunden ist. Ich würde mir aber für die nächsten Jahre und sogar Generationen eine Weiterentwicklung der Marke wünschen, die es der Unternehmung möglich macht, freudig und positiv ihre Produkte zu präsentieren, ohne diese immer wiederkehrende Diskussion. Negative Kreise schliessen und positive neue Möglichkeiten öffnen. Dies würde ich allen Beteiligten wünschen.