Soziales Engagement
Mit unserer Arbeit können wir berühren. Information und Kommunikation kann Dinge in Bewegung setzen oder zumindest Denkanstöße geben. Dazu wollen wir gerne etwas beitragen und dürfen im Gegenzug oft völlig freie Arbeiten denken und gestalten.
Die Sonntagsdemos gehen im November weiter und zwar in Form einer Mahnwache. Es werden symbolisch 20 Zelte auf Plätze gestellt und für die Aufnahme der Kinder aus Moria „demonstriert“. Wir hoffen auf rege Teilnahme und freuen uns, daß wir hier mitgestalten dürfen. In Zeiten der Corona Egoissmen ein wichtiges Zeichen, wie wir und ich finden. Übrigens die Illustration hat uns Nikolay Uzunov aus Bulgarien geschenkt.
Letztes Wochenende waren wir in Berlin. Die Ausstellung von 33 ArchitektInnen und Mitgliedern der Akademie der Künste in Berlin wurde feierlich (trotz und mit Corona Maßnahmen) eröffnet. Wir in der Säge durften den Ausstellungsbeitrag von Auer Weber München/Stuttgart mitgestalten. Wir Autoren – Fritz Auer, Martin Düchs, Stefan Niese und Sigi Ramoser haben die Inhalte und die Gestaltung gemeinsam entwickelt. Insgesamt ist die Schau ein Zukunftshoffnungs-Signal. Ging es doch um die klare Haltung, daß Bauen und Stadt- bzw. Ortsentwicklung in neuen Dimensionen gedacht und gemeinsam entwickelt wird. Nachhaltigkeit in so vielen Aspekten waren die Diskussion. Die Initiative der Akademie der Künste und die Beiträge der Mitglieder waren gehaltvoll, herzergreifend, kritisch und zukunftsorientiert. Das kann dann ja nur besser werden. Auch die RednerInnen des Eröffnungsabends haben uns alle bestärkt und bestätigt, daß es Zeit ist, über die Welt neu und progressiver nachzudenken. Go Future! Danke an alle Beteiligten.
Und wer noch Zeit und Gelegenheit findet, mittem im Hanse Areal in Berlin diese wertvolle Ausstellung zu besuchen – sie ist noch bis 22. November 2020 geöffnet.
Eine tolle Gemeinschaftsgestaltung von meiner Tochter Leonie und mir. Erwin Kamoglu hat die Details gestaltet und die Reinzeichnungen und Adaptionen gemacht. Das Foto stammt übrigens von unserem Freund Mirko Ladtstätter. Er hat den Fisch wirklich selber gefangen. Übrigens ein wieder wunderbar sehens- und hörenswertes Stück unserer Freunde vom Walktanztheater.
Alle Jahre wieder dürfen wir die Gestaltung der Übergabemappen mit Zeugnissen und anderen Informationen an die SchülerInnen bzw. Eltern für die Volksschule Dornbirn Markt gestalten. Dieses Jahr ist es ein Familienprojekt. Meine Frau ist neue Direktorin der VS Dornbirn Markt und Leonie meine Tochter hat das Ding so schön weitergestaltet. Schöööön!
Was kann Grafik Design, wenn die Atmosphäre und sicher auch das Umfeld stimmt – bewirken? Also ich finde die Abschieds- bzw. Erinnerungsfolder meiner Frau Gerda, die sie in ihren Volksschul-Klassen an die ViertklässlerInnen verteilt – einfach wertschätzendst und vom Inhalt her zutiefst Erinnerungswürdig. Das kann Empathie und Gestaltung. Schöne Erinnerungen schaffen und Atmosphäre und Stimmung festhalten und verbreiten.
Auf dieses Projekt bin ich besonders stolz. Ist eine CoProduction von meiner Tochter Leonie mit mir. Therese war für mich so eine Art Mata Hari und ist aus der Feldkircher Provinz in die Arabische Welt ge“flüchtet“ oder ge“stiegen“. Eine wahnsinns Geschichte einer jungen Frau, die das Weite suchte. Aktuell und im Heute verbunden.
Endlich ist unser Schutzpatron – gestaltet von WolfGeorg – in unserer Säge angekommen. Er soll uns vor unliebsamen Dingen schützen, vor Menschen, die nix gutes mit uns vorhaben. Vor allem, was uns in unserer positiven Energie stört. DANKE an den Künstler und DANKE an Erika Lutz von ArtQuer und Peter Niedermair im Background für diese schöne Möglichkeit, diese Kunst in der Säge zu haben. Wahnsinns Projekt und wir arbeiten an der Verbreitung dieser Galerie und dem sozialen Hintergrund mit aller Kraft weiter. PS: Übrigens Kurt und Peter und Erika und Beteiligte – Congrats zur Ausstellung und zum Katalog „Von Mäusen und Monstern“ ARTquer in der Wexelstube am Mühletorplatz 10 in Feldkirch
Die Bandbreite zeitgemäßer Pädagogik war das Thema des Kalenders der Druckerei Wenin 2019 für 2020. Dieses Mal durften wir meine Frau Gerda (Volksschuldirektorin seit Herbst 2019) und meine Schwägerin (Leiterin des Kinderhaus Kennelbach seit Herbst 2019) als Kalender-InhaltgeberInnen gewinnen. Die Idee, Illustrationen/Portraits von unserer Praktikantin Clara Mainetti mit Übermalungen von den Kindern der beiden Bildungseinrichtungen zu makulieren fanden wir grafisch und im Sinne der Zusammenarbeit sehr schön. Die Menschen, die wir mit diesen Illustrationen vorstellen, sind allesamt wichtige EntwicklerInnen der Pädagogik, wie sie unserer Meinung nach in der Mischung von größter Relevanz sind. Also keine Allein-Gurus, sondern die gut gewählte und den Kindern entsprechende Methodik ist das Rezept. Ich bin stolz auf meine Frau und meine Schwägerin und auf alle, die diese Philosophie mittragen. So muss Bildung!
Die Serie mit den Goldkelchen geht weiter. Nach Schwimmreifen, war jetzt ein Adventkranz das Motiv des Kreises und der Kehle der Männer. DADA hat uns diesen eigenwilligen Kranz für ein Foto zur Verfügung gestellt. Ein herzliches Dankeschön an die Menschen er schönsten Pflanzen und deren Handhabung. Design für die Seele.
Erwin, Elias und Sigi haben dieses Sujet erarbeitet. Die Pässe zu zerschneiden – das war eine interessante Aufgabe. Am Zug der Zeit ist das Theaterstück – eines der besten der vielen so besten Werke von Brigitte Walk und deren Ensemble. Schön, einen Stück des Weges dieser Werke mitfahren zu dürfen.
Leonie, Erwin, Elias und ich waren an dieser Gestaltung am Werk. So süüüsss geworden und wieder eine Meisterleistung vom Walktanztheater und allen Beteiligten und – Innen.
Da wird sich Othmar Motter im Himmel freuen. Die Vorbereitung für den 1.2. 2018 im Druckwerk Lustenau laufen auf Hochtouren. Wir haben 83 Weine als Unikate typografisch mit Othmars Schriften gestaltet und mit Ätzpaste händisch gefertigt. An die Technik habe ich mich erinnert. Sandro und ich haben seinem Vater Hannes Scherling Jugendstil-Muster händisch auf Spiegel geschnitten, die dann eben auch geätzt wurden. Diesen satinierten Effekt kennt man von alten Wiener Wohnungen und Kaffee`s. Heute macht man dies mit satinierter Folienbeklebung. Alle in der Säge haben mitgemacht. Superschönes making of. Wir freuen uns riesig auf die sicher lustvolle Verantstaltung und hoffen, daß durch den Verkauf der Weine für das Buchprojekt von Elias Riedmann einiges zusammenkommt. Schön, wenn man aus der Fülle schöpfen kann.
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Bundesland Heute Othmar Motter from Sägenvier on Vimeo.