Rundumuns
Uns interessiert, was um uns herum passiert. Neben dem Arbeiten und unseren Hirnen, bei Freunden, bei Festen und bei Projekten die wir gerne weiterempfehlen.
Ein erfrischendes Bild von unserem Freund Erich Wiesmüller aus Wien. DANKE Erich.
Liebe Leute – heuer war die grosse Frage – was sollen wir für ein Video erfinden für 2020? Wir hatten uns die Fragen gestellt – was wünschen wir uns in der so gefüllten Welt? Was wären unsere Weihnachts- und Neujahrswünsche? Letztlich haben wir in unserem kurzen Video genau diese Fragen bearbeitet.
Wir wünschen euch einfach das Allerbeste für das Jahr 2020 und natürlich auch ganz ganz frohe Weihnachtstage.
Anlässlich des 80igsten Geburtstages von Heidulf Gerngroß durften wir in seinem STAR – Magazin eine Doppelseite inserieren. Ein etwas ungewöhnlich und freekiger Auftritt der Säge in einem etwas ungewöhnlichen und freekigen Medium. DANKE Heidulf!
Beim FYI Festival in Wien haben unsere Freunde von geraumt 10 Gedanken zum werteorientierten Arbeiten in eine Interviewserie zusammengefasst. Hört mal rein. Finde, es sind ganz tolle Beiträge.
Das neue Straks durfte ich dieses Jahr mit einem Interview unterstützen. Sehr gute Arbeiten der StudentInnen und tolle Redaktion. Gratuliere allen herzlich!
Und endlich – als die Bilder laufen lernten – hat Erwin Kamoglu – unser Lehrling – der übrigens morgen seine Lehrabschlussprüfung für 2 Tage absolviert – wer möchte kann gerne Daumen drücken – diese kleinen und feinen Animationen gestaltet. Super Arbeit und wir sind so stolz auf ihn, dass er das Finale der Azubi erreicht. Zündet eine Kerze an, wenns hilft.
Sarah Luger war schon eine Praktikantin in der Säge. Sie und viele junge und sehr engagierte Menschen haben das FYI – For your Interest gegründet. Sie kümmern sich um die Information und die Gestaltungsdisziplinen rund um Informationsgrafik, Usabiltity digital und Signaletik. Ich war schon bei der kleineren Ausgabe als Vortragender vorhanden und sie hatten mich für einen Fuckup Vortrag eingeladen. Also darüber zu sprechen, wie ein Projekt eben nicht gelingen kann oder ist. Ich sagte spontan zu und habe mein Geschichte des Scheiterns und davon zu profitieren in einen Vortrag verpackt. Generell ist die Ausstrahlung dieser Themen des FYI gesellschaftsrelevant. Dies gefällt mir sehr gut und passt zu meiner Haltung in der Säge.
Nach einer Aufräumaktion von Sandro Scherling hat mir Hermann Brändle diese Schwarz-Weiss Fotoabzüge übergeben. Wir waren 1994 in Verhandlung mit den Mietvertrags-Details und übernahmen unser neues Büro im Urzustand. Sogar die Vorhänge des Vorarbeiterbüros hingen noch. Es war, als ob die vorigen ArbeiterInnen ihre Arbeitsstätte grad verlassen hatten. Alles, was jetzt die Säge und unser Büro bis heute auszeichnet und die Atmosphäre bestimmt, war erdacht und gestaltet von Sandro und die Umsetzung hatte damals Rümmele Bau für uns gemacht. Es ist jedenfalls nach wie vor das schönste Büro, dass man sich überhaupt vorstellen darf und kann. Wir sind gerne in diesen historischen Wänden und werken in die Zukunft. DANKE an alle, die uns dies ermöglichst haben.
Mein Sohn Jonas Samuel studiert im 4. Semester Architektur an der TU in Wien. Dort inskribieren ca. 900 StudentInnen und ca. 80 bis 90 finalisieren das Studium nach ca. 5 bis 7 Jahren. Ein harter Brocken und eine wilde Situation für die StudentInnen. Aber ich geniesse die Auseinandersetzung mit seinen Projekten. Mit seinem Kommilitonen Yannick Raphael Eiser hat er dieses Projekt mit „Sehr gut“ abgeschlossen. Es war geplant, ein Theater am Margaretengürtel in Wien zu gestalten und die beiden haben sich entschieden, keinen Neubau zu planen, sondern aus dem Bestand was für die Menschen, den Platz, den Ort und die Kultur zu denken. Schön, wenn Architekten nicht immer ans Bauen von Kubaturen denken. Das ist auch ein Beitrag zur Ortsentwicklung. Bin so stolz auf die beiden.
https://issuu.com/saegenvier/docs/20sek-theater_zsfg_fin
Das ist wohl eine ganz besondere Ehre. Wir dürfen für unseren geschätzten Kollegen und Freund Reinhold Luger die Ausstellung, den Katalog zur Ausstellung und die Bewerbung dafür gestalten. Ist ein komisches Gefühl, für Nolde hier das Richtige zu finden. Aber im großartigen Team des vorarlberg museum und der Landesbibliothek Vorarlberg haben wir akribisch die Themen und Arbeiten von unserem Berufskollegen ausgewählt und sind die nächsten Wochen dran, die Dinge auf den Punkt zu bringen. Nolde ist hier ein offener und konstruktiver und kritischer Partner und wir lernen so viel über ihn und von ihm. Drum ist es ein Projekt, das weit über die reine Beauftragung strahlt und für uns in der Säge große und leidenschafltich motivierende Früchte trägt. Schön, wenn wir solche Aufgaben bearbeiten dürfen. DANKE an alle Beteiligten. Mehr folgt vor der Eröffnung im Herbst 2019.
Meine Schwägerin Brigitte Rodriguez Lopez und ihr Team vom Kindergarten Dornbirn Schwefel haben mit der Künstlerin Claudia Mang über 2 Jahre die Ausstellungen im Kunsthaus Bregenz KUB besucht und sich mit den KünstlerInnen und den Ausstellungen beschäftigt und mit eigenen Arbeiten darauf reagiert. Wir durften dafür die Einladung zur Ausstellung im KUB gestalten und gleichzeitig durften wir sehen, daß die Kinder, die Eltern und Verwandten und Freunde der Kinder begeistert die Resultate bestaunten. Ein überaus gelungenes Projekt, das die Kunst und die Kultur in Verbindung mit der Bildung und Haltung von Klein auf generiert. Gratuliere allen ErmöglicherInnen und natürlich den jungen KünstlerInnen zum Ergebnis. Wir in der Säge sind hin und weg vom Projekt. Whow! Übrigens: Die Idee der Karte und die Gestaltung ist eine Kooperation von meiner Tochter Leonie Laura Ramoser und mir. Es war mal besonders lustig, sich die Kinderwerke auf dem Peter Zumthor-Gebäude aussen und innen plakativ vorzustellen. Auch wenn es in diesem Fall nur eine Fotomontage war.
Der Autor und Gestalter Elias Riedmann stellt seine im Triest Verlag erschienene
Monografie über den bekannten Harder Grafiker und Schriftgestalter Othmar Motter vor.
14. Juni 2019, 19 Uhr, Einlass 18.30
Rathaus Marktgemeinde Hard
›› Ich halte das Erscheinen des Buches Meister der Extrabold über den
Designer Othmar Motter für unersetzlich. Othmar Motter war einer der
wichtigsten Österreichischen Grafikdesigner und Schriftgestalter des
20. Jahrhunderts. Wir können nur dann in die Zukunft sehen, wenn wir
auf den Schultern der Giganten, die vor uns kamen, stehen können.
Othmar Motter war ein solcher Gigant. ‹‹ – Stefan Sagmeister
Das Buch
Tektura, Ombra, Corpus und Femina. Während diese Schriften weltweit bekannt
und verbreitet sind, ist der Mann dahinter, Othmar Motter (*1927 – †2010),
nur wenigen ein Begriff. Motter war Vorarlberger Grafikdesign-Pionier, leiden-
schaftlicher Schriftgestalter und Mitbegründer des Ateliers Vorarlberger
Graphik in Hard, welches auch als Vorreiter des modernen Coworking-Space
gesehen werden kann. Seine Motter Tektura prägte über lange Zeit das
Markenbild von Apple und Reebok. Für Vorarlbergs Industrielle gestaltete er
Logos, welche heute noch im Straßenbild präsent sind. Wichtige Aufträge
kamen in der Nachkriegszeit vor allem von den regionalen Textilunternehmen.
Den Zenit seiner Karriere als Schriftgestalter markierte die Veröffentlichung
der Motter Corpus bei der International Typeface Corporation in New York.
Die Lehre des Schweizer Typografen Adrian Frutiger war neben der von Günter
Gerhard Lange eine wichtige Quelle für seine Arbeit. Letzterer sagte einmal zu
Motter, es sei eine kreative Verschwendung, dass er alle Buchstaben selber
reinzeichnen würde … Doch viel eher ist die eigenhändige Ausarbeitung als
Qualitätsmerkmal zu sehen. Othmar Motter war stets bescheiden und arbeitete
am liebsten nachts, wenn das hektische Treiben der blühenden Wirtschaft ruhte.
Der Autor
Elias Riedmann,1990 geboren und aufgewachsen in Lustenau (Vorarlberg),
absolvierte 2016 sein Grafikdesignstudium an der Universität für angewandte
Kunst in Wien. Während des Studiums Auslandsaufenthalt in Krakau und
Amsterdam, Praktika bei De Designpolitie und Studio Laucke Siebein.
Seit Februar 2016 Grafiker bei Sägenvier DesignKommunikation, Dornbirn.